Kunst

Zu jeder Kunst gehören zwei:
Einer, der sie macht, und einer, der sie braucht!
Meine Galerie soll Einblick geben in mein Malerisches und Zeichnerisches Schaffen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Manche Bilder sind bereits vergeben, andere warten noch auf jemanden, dem sie gefallen und der sie erwerben möchte.

“Plastika” Serie, 2018
Acryl auf Leinwand

Fasziniert von Plastik und Kunststoff war ich schon seit meiner Kindheit, in der ich hörte, dass ein Plastiksackerl tausend Jahre unter der Erde braucht um zu verrotten. Mit dem Thema Umwelt/Umweltschutz und Klimawandel haben wir uns alle schon auseinandergesetzt und befasst, denn das ist das größte Problem unserer Zeit und unserer Zukunft. Wir sind umgeben von Plastik. Brauchen wir es tatsächlich so viel? Man könnte sagen wir ersticken daran. Weltmeere sind voll davon. Fische essen Plastik, wir essen Fische..
Plastik hat diese gefährliche Wirkung auf uns. Je bunter, desto verführerischer. Und Farben wirken, wie wir wissen auf menschliches Gemüt und Stimmung. Hätte Plastik eine einheitliche Farbe wie etwa Metall, wäre die Welt viel sauberer heute. Aus Plastik sind die Spielzeuge unserer Kinder – uns da sieht man am deutlichsten wie es auf uns Menschen wirkt. Jedes Kind nimmt eher ein Plastikspielzeug als eines aus Holz. Und die Eltern kaufen es auch gern, da es billiger ist.
Ich habe sehr viel Plastik konsumiert und verschwendet und werde es mein ganzes Leben lang leider auch tun. Ich arbeite mit Acryl Farben und das ist Kunststoff – somit wollte ich mit dieser Serie auf das Thema Plastik aufmerksam machen. Ich erschuf mein eigenes Plastikmonster, das seine Form ändern kann. Es vermehrt, verbreitet sich überall wie ein Parasit, umhüllt alles und macht vor nichts Halt. Die Serie habe ich mit purem Acryl gemacht. Aufgetragen habe ich mit einer kleinen Spachtel um diesen, ich nenne es „Toys r us“ Effekt zu schaffen. Der Prozess hat 6 Monate gedauert..

  

    
Ohne Titel, Plastik, 2018, 12.000 Euro

 
Staffelei, Plastik, 2018, 7.000 Euro

 
Leiter, Plastik, 2018, 6. 000 Euro

O.T., 2018 (100 x 100)
Acryl auf Leinwand
40.000 Euro

“Meine Liebe und Ich – Ich und mein Alles”, 2018 (100 x 100)
Fineliner und Acryl auf Leinwand
18.000 Euro

Profil – Serie, 2018

Mural Feuerbachgasse, Graz, 2019
Acryl

Das Imperium schlägt zurück!!! 1.5.2022

Und wieder einmal kämpfen die Imperien um Einflusssphären und macht. Und wieder einmal stehen wir vor einer sich anbahnender Apokalypse.  Seit der Cuba Krise 1962 hat die Menschheit relativ Angst frei gelebt. Das hat sich nun schlagartig geändert. Imperator Putin hat eine Rote Linie visualisiert und ist einmarschiert. Die leidtragenden sind die Bevölkerung der Ukraine aber auch zum teil die von Russland. Wenn man nicht Reisen darf und Enteignet wird erinnert mich an ein untergegangenes Imperium das das gleiche mit Jüdischer Bevölkerung betrieben hat. Das Zeigt das Imperien von einander lernen und Strategien abschauen, dazu konkret ein wenig später.

Früher kämpften die Imperien frontal gegeneinander, doch seit es die Nuklearen Waffen gibt  tragen sie es vernünftigerweise durch Stellvertreterkriege aus. Zurzeit  haben wir 3 Imperien auf dem Planeten die ihren Unwesen betreiben. Das Russische Imperium  das Flächenmähsieg das größte ist, das heute aber ehr  an den kranken Man am Bosporus erinnert.  Das Chinesische Imperium das übrigens das Bevölkerungsreichste und älteste ist. Und zuletzt  das U.S Amerikanische Imperium das das Britische Imperium übernommen und abgelöst hat ,zudem das Mächtigste von den 3 Imperien ist. Alle 3 Imperien stehen in Konfrontation miteinander, mal mehr mal weniger.

Wie entstehen Imperien? Natürlich auf Basis von Unterdrückung, Eroberung, Krieg, Mord, Raub, Versklavung . . . Ursprünglich aber durch die Machtbesessenheit die den Menschlichen Geist befählt und weite teile der Gesellschaft kontaminiert. Dazu gehören günstige Geographische Lage und Ressourcen die für das Wachstum und Gedeihen von Imperien enorm wichtig sind. Um Imperien zu regieren braucht man ein schlagkräftiges  Heer. Dazu ein Starken Mythos und eine perfekte Propaganda Maschinerie.  Wen sie gewisse Größe, Stärke und Reichtum erreicht haben halten sie sich für gesegnet, vom Gott geleitet und auserwählt. Die Heutigen Imperialisten jedoch sind nicht unbedingt gläubig, sie nehmen Religion als ein Überbleibsel  von früher wahr, das nur zu dekorativen Zwecken dient. Genau das gleiche ist mit dem chinesischen Imperium, das Heute eher Kapitalistisch als Kommunistisch ist . Kommunismus kann man auch als einer Art Religion betrachten, entweder man glaubt es oder man liest das ganze und glaubt es nicht. Sie haben auch ihre Propheten und Apostel, Marx, Engels und Mao Zedong,  der schon zur Lebzeiten einen Gottes ähnliche Status erreicht hat. Das beweist das der Mensch Spiritualität braucht, fühlt  und findet. Ehrfurcht haben sie von Religion und den Gläubigen trotzdem, den zu oft wurde ein Imperator von ihnen gestürzt. Deshalb halten sie die hohen religiösen Würdenträger sehr eng an der Leine, bei jeder Parade und Zeremonie. Nichts sollte man dem Zufall überlassen.

Mao wird in China wie Christus geehrt und verehrt

Wie vor Religion so auch vor Philosophie halten sie nicht viel, die uns lernen sollte wie wir besser leben könnten. Die Untertanen sollten eben gefügig gestellt werden, den Wissen könnte zur Macht herauswachsen das zur Konkurrenz wird. Geistig sind die Imperialisten sehr seicht. Das sieht man aus ihrer Standard Lektüre die aus Kapital, Der Fürst und Kunst des Krieges besteht, auf das sie immer wieder zurück greifen. Das reicht im Grunde vollkommen auch aus wen man Imperialistisch denkt, fühlt und lebt. Spannungen und Unruhen von ihnen versuchen sie mit sehr strengen  Haftstrafen darunter Todesstrafe  zu verhindern. Manche Imperien sind unter der dem Deckmantel der Demokratie, Friede, Freiheit gut getarnt. Wie etwa das U.S amerikanische Imperium, das sich für den erben vom Römischen Reich hält. Senat, Kapitol, Adler als Wappen, das alles ähnelt sehr stark an das Antike Rom. Die erlauben zwar ihren Bürgern  zur Wahl zu Gehen, vorausgesetzt sie sind nicht vorbestraft. Doch die Auswahl zwischen zwei Parteien wie im Imperium Romanum, Optimaten und Popularen gleicht den Demokraten und Republikanern ist sehr mager. Es erinnert und unterscheidet sich kaum vom Chinesischen Imperium das bequemerweise ein Partei System betreibt.

Petersdom Rom

Capitol Washington

Senat Washington

Senat Rom

Römisches Wappen

Amerikanisches Wappen

Das Russische Imperium  ist etwas dazwischen , hat mehr was mit Personenkult zu tun . Das sich für den Erben vom Ost Römischen (Byzantinischen) Reich hält. Moskau bezeichnet man als 3. Rom, Wappen ist der Doppelkopfadler,  Zar steht für Cäsar. Die großen Militärparaden und Kathedralen, der Kreml, all das noch viel prunkvoller als Konstantinopel und Hagia Sofia es jemals waren.

Russischer Doppelkopfadler ähnelt dem der Byzantiner

Putin auf dem Berg Athos steht auf dem Podest, das nur für oströmische Kaiser reserviert ist. Ähnelt dem Justinian-Mosaik in Ravenna (Bild unten)

 

Um das Problem der Imperien zu verdeutlichen, darf man den höhnischen Klub nicht auslassen zu erwähnen. Der unter dem Banner der vereinten Nationen stattfindet, der wiederum von Imperialisten gegründet wurde, nachdem das deutsche und das japanische Imperium 1945 untergingen. Der höhnische Klub heißt UN-Sicherheitsrat. Dort treffen sie sich, die Vertreter der drei Imperien, mit den Vertretern der zwei ehemaligen Imperien – England und Frankreich – um zu beraten, wem was gehört, wer was darf und in welche Richtung der Planet sich drehen soll. Offiziell ist ihre höchste Priorität für Weltfrieden und Stabilität zu sorgen. Gesetze und Regeln die dort beschlossen, festgelegt und verordnet werden, haben sehr viel mit Ethik und Moral zu tun. Die wiederum nur für kleine, schwache und arme Ländern gelten sollten. Nicht für die Imperien selbst, die sich nicht daran halten und immer und immer wieder kleinere und ärmere Länder überfallen, ihre Lebensweise zerstören, ihnen die Wirtschaftsrichtung diktieren. Unter dem Vorwand, dass die Interessen des Imperiums gefährdet sind.

Aus der Serie Street-Art-Indoor: “NATO-PACK”, 2020 (80 x 80) Acryl auf Leinwand – 2.500 Euro. Jugoslawien 2000 Tote. Afghanistan 350.000 Tote. Irak 700.000 Tote. Lybien 3.000 Tote.

Ein Beispiel dazu wie die Rhetorik da eins zu eins sich wiederholt: als das amerikanische Imperium oder, ich würde es eher angelsächsisch nennen, Irak überfallen hat und dadurch 700.000 – 1 Million Menschen getötet wurden, haben sie gemeint, dass der Irak an einer Atombombe schraubt. Was, wie wir alle wissen, eine Lüge war. Mit dem gleichen Argument rechtfertigt das russische Imperium seinen Überfall auf die Ukraine. Das zeigt wie wenig Fantasie sie haben und auf Altbewährtes setzen. Hat damals irgendjemand auf der Welt nur daran gedacht eine Art Sanktion gegenüber der USA in Erwägung zu ziehen. Oder das idiotische Hollywood zumindest für ein paar Tage zu boykottieren. Wie es heute mit Dostojewski, Tschechow, Tolstoi und Tschaikowski der Fall ist. Nein natürlich nicht. Die meisten haben bei dem Kreuzzug mitgemacht. Das US-amerikanische Imperium hat gerufen ihm zu folgen, weitere Kritik gegenüber seiner selbst jedoch zu unterlassen. Das zeigt wie mächtig das U.S Imperium ist und beweist dass die EU nur sein Vasal ist. Zweiter wichtiger Fakt sind die US-amerikanischen Atomwaffen, die in den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Italien und der Türkei seit 50 Jahren stehen. Das Traurigste dabei ist, dass die Mehrheit der Bürger dieser Länder es nicht einmal weiß.

Das britische Imperium hat 25 % der Welt unter seiner Kontrolle gehabt zu seiner besten Zeit.

Zu den zwei Konflikten Irak und Ukraine würde ich einen Vergleich ziehen und auf den Rassismus aufmerksam machen, der sich so deutlich vor unseren Augen heraus kristallisiert. Die Länder Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn wollten keinen einzigen Flüchtling aus Nahost aufnehmen, die heute immer noch in Konzentrationslagern auf den griechischen Inseln seit Jahren dahin vegetieren. Während ukrainische Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen werden und überall in Europa sich frei bewegen und arbeiten dürfen.

Doch zurück zum russischen Imperium. Auch das russische Imperium hat seine Vasalen. Es hat nicht annähernd so viele wie das amerikanische, aber immerhin. Dazu zählen derzeit Weißrussland, Armenien, Serbien, Kasachstan, Kuba, Venezuela, Syrien, Republika Srpska. Auch die Ukraine war lange Zeit ein treuer Vasal vom Russischen Imperium. Das auf den Trümmern der Kiewer Rus entstand ,das wiederum vom Mongolischen Imperium 1240 vernichtet wurde. Die Geschichte lernt uns das Vasalen den Mätressen Ähneln. sie sind mahl mehr mahl weniger untreu, je nach Gesundheitlicher Verfassung  des Imperiums oder des Imperators selbst. Die Ukraine beschloss Seiten zu wechseln da das Russische Imperium nicht annährend an die Vorgänger-Modelle Sowjetisch-Zarinistische erinnert. Und sich von einer Weltmacht zu einer Regionalmacht zurück entwickelt.

Das ukrainische internationale Neonazi-Regiment Azov

Auf der russischen Seite Kadyrows Salafisten Krieger

Das Bestreben der Ukraine zur NATO, USA, EU hatte zur Folge 2014 den Einmarsch der Russen in die Ostukraine, Bürgerkrieg, Annexion der Krim-Halbinsel und mit 2022 Eskalation der Krise. Ukraine bedeutet auf russisch “Grenzland”, dadurch kann man erahnen, dass das Problem sehr viel komplexer ist als auf den ersten Schein. Von einem Drittel der Bevölkerung ist russisch die Muttersprache. Die versucht nun das Imperium aufs Boot zurück zu holen. Da durch den Zerfall der Sowjetunion 25 Millionen Russen sich über Nach zu Minderheiten im Ausland vorfanden. Diesen Verlust versuchen sie in der Ukraine zu kompensieren. Wir können heute nur hoffen, dass es im Falle der Ukraine nur bei einer Teilung bleibt, in Nordwest und Südost, was wir aus Nord- und Südkorea kennen. Wo das chinesische Imperium einen Stellvertreterkrieg mit dem US-amerikanischen Imperium führte. Was die Rolle der USA in der Ukraine betrifft, sind sie bereit bis zum letzten Ukrainer zu kämpfen. Für die russische Seite bin ich mir nicht ganz sicher, ob es bis zur letzten Patrone oder dem letzten Rubel kämpfen wird. Bleibt zu beten nicht des Ersteren. Denn dann würde der kleine Giftzwerg auf seine Atombombe zurück greifen müssen.

So ein Horrorszenarium kennen wir bereits vom osmanischen Imperium, als es am Zerfallen war. Ihren Untergang geweiht versuchte es mit allen Mittel aufzuhalten. Dabei scheute es nicht vor Völkermord an den zwei Millionen Armeniern und die Vertreibung der rund 1,5 Millionen Griechen aus Anatolien. Heute sind die 15 Millionen Kurden in der Türkei das Problem für die türkischen Imperialisten. Man unterdrückt sie und hofft auf Assimilation. Kurden sind ein Paradebeispiel für die imperialistische Ignoranz Politik. Kurdistan mit seinen 30 Millionen Einwohnern wurde geteilt von osmanischen, britischen und französischen Imperien, die bis heute mit katastrophalen Ausmaßen für das kurdische Volk sind.

PKK – die Arbeiterpartei Kurdistans kämpft seit Jahrzehnten für die Unabhängigkeit des kurdischen Volkes.

Die nächste Katastrophe wird sich in Taiwan abspielen, das das gleiche Schicksal ertragen wird wie derzeit die Ukraine. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann das chinesische Imperium zuschlägt. Meine ehrliche Meinung zum Thema Ukraine-Krieg ist, dass ich ihn wie jeder Pazifist verurteile und die Schuld bei dem ist, wer den ersten Schuss  abgefeuert hat. Leider haben die Russen und Ukrainer eine falsche Wahrnehmung voneinander,  dabei sind sie sich sehr  ähnlich. Doch mehr noch verurteile ich die führenden  Politiker von USA und Europa, die es versäumt haben seit 8 Jahren einen Kompromiss mit Russland zu finden. Die Macht hätten sie gehabt, den Ukraine Krieg zu verhindern, doch der Wille war nie vorhanden.(Geostrategie)

Früher oder später wage ich vorherzusagen werden die Imperien, die wir von früher und heute kennen zusammenbrechen. An ihre Stelle werden Konzerne und Kooperationen das Zepter übernehmen. Erste Anzeichen sieht man heute im Ukraine-Krieg, wie sich ein gewisser Idiot Musk durch seinen Reichtum und seine Macht so bestärkt fühlt, dass er sich aktiv am Kriegsgeschehen beteiligt. Wenn es soweit ist, dass das die Zukunft wird, dann Gnade uns Gott.

“Pax Huic Domui”

Ikona, 2021 (50 x 70)

Acryl und Plattgold auf Holz

Mural Selbstportrait, Feuerbachgasse Graz, 2019
Acryl

„Abstrakt“, 2014 (100 x 80)
1.000.000 Euro
Die Kunst besteht darin eine Wahrnehmung als Kunst Form zu präsentieren und den anderen gegenüber es so teuer wie möglich zu verkaufen. Es gibt zu viele Künstler auf der Weld, die man mit Magiern, Schamanen, Politikern und Philosophen vergleichen kann. Alle versuchen durch verkauf vom Wahrnehmung ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Dabei hängt es von der Kunstscene selbst wer zu der top spitze aufsteigen darf. Es muss nicht unbedingt der beste oder der talentierteste sein. Den ein guter Künstler ist ein besserer Manager, oder er hat einig Manager hinter sich. Mit diesen Objekt und dem perversen preis versuche ich die Aufmerksamkeit zu lenken auf die überteuerten preise vor allem auf die Abstrakte Kunst. Lassen sie sich nicht vor falschen AUFGESETZTEN Wahrnehmungen in die irre führen. Vertrauen sie selbst ihrer Wahrnehmung und entscheiden sie selbst was gut, schön und wie wertvoll ein Kunststück ist.

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“Zarathustra”, 2012 (100 x 90)
Relief
Acryl und Plattgold auf PU-Schaum
4.000 Euro

Urbantopf, 2013

“Stoiker”, 2021 (110 x 90) Acryl auf Leinwand – 20.000 Euro
“Weiblicher Akt”, 2021 (100 x 70) Acryl auf Leinwand – 3.000 Euro   “Uhrturm Graz”, 2021 (40 x 50) Acryl auf Leinwand – 2.500 Euro

Aus der Serie “Die acht Grundfarben”

 “Akt Transgender”, 2019 (80 x 80) Acryl auf Leinwand  “Akt”, 2019 (100 x 70) Acryl auf Leinwand – 20.000 Euro   “Die Verliebte”, 2019 (120 x 60) Acryl auf Leinwand  “Der Tanz”, 2019 (110 x 90) Acryl auf Leinwand
 “Zypressen”, 2019 (100 x 40) Acryl auf Leinwand – 2.500 Euro   “Haifisch”, 2019 (120 x 60) Acryl auf Leinwand

“Istrien – Das Tor zum Balkan” Fotoserie – Istrien, 2021

“Istra – Vrata Balkana”

Immer schon wollte ich Istrien, die kroatische Toskana kennenlernen. Diese Region, von der ich positive Geschichten gehört habe, als ich noch in Kroatien gelebt habe. All diese schönen und guten Sachen von dieser multikulturellen toleranten liberalen  und sozialistisch geprägten Gesellschaft. Im Gegensatz zu anderen Regionen, welche versunken sind in irgendwelchen kontaminierten faschistoiden Nicht-Gesellschaften. Istrien  war nicht betroffen vom Bürgerkrieg beim Zerfall der sozialistisch-föderativen Republik Jugoslawien. Und deswegen haben seine Menschen sich bewahrt vor dem Verfall der Moral und der Ehre in Zeiten des Chaos und der Anarchie, welche fast alle Regionen des ehemaligen Landes befallen hat. Das Tragischste heute in der Gesellschaft der Republik Kroatien ist neben der Korruption, dass der Krieg der 90er weiterhin präsent ist – auch nach 25 Jahren in den Medien und in den Köpfen der Menschen. Was die Situation noch trauriger macht und für manche tragikomisch ist.

Heute hat man den neuen alten 2. Weltkrieg aufgetaut. Vielleicht können die Menschen am Balkan nicht ohne Krieg und Elend leben. Weil, meine Damen und Herren, wer auch immer diesen Text liest, wir haben das Jahr 2021 und Kroatien ist das einzige Land, in dem der 2. Weltkrieg noch tobt. Selbstverständlich nicht mit Panzern, gottseidank. Aber dafür verbal im Parlament, in den Medien, im Sport und in den Schulen. All das kann wie ein Raketenwerfer oder sonst eine andere Waffe wirken, sehr zerstörerisch und tödlich wenn es aus der falschen Richtung abgefeuert wird. Geschichtsrevisionismus in Kroatien wird die neuen Generationen in der Zukunft teuer zu stehen kommen, dabei bleiben sie verloren und machen sich unbeliebt in Europa und der europäischen Union. Auch in anderen Ländern Europas kehrt der Faschismus im großen Stil zurück – wegen der fort währender Migration aus Nahost und Afrika, die gewisse Herausforderungen mit sich bringt. Deshalb denke ich, wenn man anfängt zu Schreiben und Tatsachen verdreht, dass Faschismus mit Sozialismus auf die gleiche Ebene gestellt wird, wie es seit 30 Jahren in Kroatien Systematisch betrieben wird , dann bitte ich den lieben Gott, dass er die menschliche Rasse ausrottet und den Planeten den Tieren überlässt. Vielleicht ist es deswegen, weil der 2. Weltkrieg in Kroatien am längsten gedauert hat in Europa. In der Stadt Odzak auf den Territorien des damaligen faschistischen Kroatiens, wurde die letzte Schlacht gegen Nazis und Faschisten geführt. Und das ganze einen Monat nach dem Fall von Berlin und des offiziellen Endes des 2. Weltkriegs in Europa.

Ich bin erleichtert, dass Istrien und Istrianer den Mythos der Brüderlichkeit und Einheit und die antifaschistische Tradition bewahrt haben. Davon zeugen gut erhaltene Denkmäler des Volksbefreiungskampfes. Im Vergleich zu anderen Gegenden, wo sie devastiert und weggeschafft wurden. Ich hatte das Glück, dass ich mich auf der Reise nach Istrien zu Zeiten des Lockdowns in Europa befand. Im Land der Bauern, wie man sooft den Balkan unter den Jugoslawen (Südslawen) beschreibt, existiert natürlich kein Corona und wird nicht anerkannt. Aber das ist Thema einer anderen Rubrik. Gefreut hat es mich sehr dass ich auf wenige Touristen traf, die wie ich dort herumirrten, auf der Suche nach Rettung vor dem Covidwahnsinn aus ihren Ländern aus denen sie angereist waren.

Buje/Bujese, Istrien 

Wegen meiner guten Kenntnisse der Topografie und Geografie hat mich das Aussehen Istriens nicht überrascht. All das war irgendwie, wie ich es mir in meinen Gedanken vorgestellt habe. Ähnlich wie Slowenien, das hinaufschaut zu Österreich, aber ordentlicher als der Rest von Kroatien ist. Gleich über der Grenze Slowenien-Kroatien, aus der Richtung von Kopar, sah und fühlte ich den Balkan. Ich habe den Eindruck, dass auch die Vegetation anders ist als in Slowenien. All das ist irgendwie ranzig im Vergleich zu europäischen Ländern, wo die Graslänge überall gleich und alles gepflegt und von menschlicher Hand geformt ist. Die Istrianer kann ich von ihrer Mentalität her irgendwie nicht unter die Balkaner einordnen. Auch wenn Istrianer es selbst lieben zu betonen in den vielen Gesprächen die ich mit ihnen geführt habe. Ob das ein gewisser Komplex ist weil sie am Balkan leben aber sich ihrer kulturellen Unterschiedlichkeit bewusst sind, kann ich nicht mit Gewissheit sagen und bestätigen. Mir war es jedenfalls angenehm mich mit ihnen zu unterhalten. Sie sind nett, kultiviert, heiter, kommunikativ aber trotzdem ruhig und friedlich, mit einem getrosten mitteleuropäischen Gemüt. Und das wichtigste, sie sind nicht aufdringlich, wie die anderen Balkanieros. Ich hielt mich fernab von bekannten Küstenstädten mit der Angst, ich würde dort in massenhaftem billigen Tourismus versinken, welcher an den Küsten der Adria dominiert. Ich beschloss meine Basis in Motovun zu machen und von dort aus, aus dem Herzen Istriens, mich auf Entdeckungstour der Halbinsel zu begeben. Istrien ist schon aus der Antike bekannt. Den Namen trägt es nach dem Illyrischen Stamm Histri, das in dieser Gegend beheimatet war. Den ganzen Weg durch Istrien und bis zum Ende meines 4-wöchigen Aufenthaltes verfolgte mich eine niedergeschlagene Stimmung. War es wegen der Pandemie oder etwas Anderem – das bleibt geheimnisvoll in meiner Erinnerung. Die Tage nutzte ich für Spaziergänge und zum Kennenlernen der Orte und Städte. Am Abend las und zeichnete ich.

Motovun A4 – Fineliner auf Papier 

Das erste und interessanteste was mir aufgefallen ist, waren verlassene Gebäude, Häuser, Bauernhöfe. In solcher Anzahl, dass man ruhig sagen kann, dass es sie sehr viele gibt. In jeder Stadt, in jedem Dorf, in jeder Straße. Vor allem diese mit der Vegetation verwachsenen, verlassenen Gebäude und Häuser haben auf mich einen charakterisierenden Eindruck Istriens hinterlassen. Da ich die Geschichte gut kenne, war mir alles klar. Wo sind diese Menschen jetzt? Die Mehrheit lebt vermutlich nicht mehr. Ich fragte mich, wie war es damals, als sie ihre Heimat, ihre Häuser verließen. Wie schmerzlich ist es, alles hinter sich zu lassen und die Tür hinter sich zuzusperren. Und wie deprimierend wäre es dort zu leben und das Ausmaß täglich vor den Augen zu haben. Meine Neugier war so groß, dass ich anfing die Türen zu fotografieren, in der Hoffnung, dass ich hinter den Türen das Schicksal und die Geschichte seiner Bewohner herausfinden würde. Wie die Türen einst schön waren und verschieden, so auch die Menschen, die dort wohnen oder wohnten. Eines haben sie aber gemeinsam. Sie haben keinen wahren Besitzer, die sie einbauen ließen. Denn nur wahre Besitzer würden ihre Türen pflegen, renovieren oder restaurieren lassen. Das Fremde ist verdammt, zeigt uns der Verfall.

 

Italienische Partisanen in Pula, 1945

Tipp für den nächsten Urlaubsbesuch in Kroatien: Wir können alles ertragen und verzeihen, außer der Wahrheit und dem Erfolg scherzt man in Kroatien. 

Ende 1945 besetzten und annektierten jugoslawische Partisanen Istrien, Teile Heutigen West Sloweniens, Zadar, die Inseln Cres, Loschin und Lastovo. Die Kommunisten verkauften es als befreite Gebiete.  Istrien wiederum wurde zwischen den Republiken Slowenien und Kroatien aufgeteilt, wobei den größeren Teil der Beute bekam Kroatien. Ich nehme an, weil der kommunistische Führer und Chef der antifaschistischen Bewegung, der legendäre Marshall Tito, selbst Kroate war. Seine Rolle ist heute sehr umstritten und verschrien. Seit dem Austritt Kroatiens aus der jugoslawischen Föderation wird er von einem Revolutionär zu einem blutrünstigen Diktator revidiert. Ich halte das für undankbar gegenüber seiner geschichtlichen Leistung und Tatsache. Einen Mann, der alle verfeindeten Volksgruppen versöhnt und verbrüdert hat und sie gegen die Nazis und Faschisten zum Widerstand versammelt und motiviert hat. Das Land befreite, aufbauen ließ und zivilisierte. Sein Charisma war so stark, dass sogar ein Bataillon von 2.000 Volksdeutschen an seiner Seite kämpfte. Denn das sozialistische Jugoslawien war ein Ponyhof im Vergleich zu kommunistisch-sozialistischen Ostblock-Ländern. Ein Paradebeispiel: Kommunisten in Jugoslawien bauten Kirchen und Moscheen für die Bevölkerung, die in den 50er Jahren noch großteils aus Analphabeten bestand. Wer anders denkt ist entweder Opfer des Revisionismus oder hat ein faschistisches Gen in sich und es ist ihm nicht zu helfen. Denn am Balkan bringen die Eltern traditionell sehr früh ihren Kindern den Hass und Chauvinismus bei. Meistens gegenüber ihren nächsten Nachbarn. Heute ist Adolf Hitler in Kroatien viel angesehener und geschätzter als Greta Thunberg, Papst Franziskus und Lady Gaga zusammen. In einem Land, wo man seinen Parteiausweis zeigen muss bei einem Vorstellungsgespräch. Einem Land, das seit seiner Unabhängigkeit eine Million Menschen verlassen haben. Warum wohl…

Motona – Motovun

Zara – Zadar

Pola – Pula

An den alten Postkarten kann man gut erkennen, wessen Städte das mal waren.

Doch zurück zum schönen Istrien: Ich muss auch die geschichtliche Tatsache betonen, dass Istrien immer eine multiethnische Region war. Dies war deswegen, weil Istrien in den letzten 100 Jahren 4 Staaten mit verschiedenen Systemen gehörte. Ironischerweise, reiste und verweilte ich dort zu Zeiten der Pandemie. So hat mir auch Istrien den Anschein gegeben, als hätte es eine gefährliche Pandemie hinter sich. Massenhaftes Verschwinden von Menschen ohne sichtbare Fährten der Zerstörung außer dem Zahn der Zeit, der an den Häusern nagte. Viele verwachsene Gebäude und Dörfer ähneln an Tschernobyl. Was die Architektur betrifft, ist die Mehrheit der Objekte aus der Zeit der österreichisch- ungarischen Monarchie. Man kann mit ruhigem Gewissen sagen, dass diese Zeit die größte Prosperität Istriens war. Sie bauten qualitativ, zum Teil luxuriös. Die Italiener waren immer Meister für Ästhetik. Interessanterweise sind alle Ortschaften und Städte auf Hügeln gebaut, obwohl man Istrien als bergige Halbinsel nicht bezeichnen kann. Nach meinem Urteil zufolge waren all diese Ortschaften und Städte schon im Mittelalter und in der Antike besiedelt. Ich versuchte mir vorzustellen, wie damals in diesen Ortschaften geschäftiges Leben und Treiben herrschte mit dem Nieseln und Spielen der Kinder und allen anderen alltäglichen Gepflogenheiten hiesiger Menschen damaliger Zeit. Im Vergleich zur Gegenwart, die bei mir ein Gefühl der Trauer und Nostalgie ausgelöst hat. Mit dem Verlassen,  Assimilation oder ethnischer Säuberung der Italiener aus Istrien, und dem Versuch der Ansiedelung der Kroaten, Bosniaken, Albaner und anderer Jugoslawen wurde nicht im Ganzen geschafft das Bild einer verschwundenen Ethnie zu camouflieren. Einer Ethnie, die autochthon und in dominanter Mehrheit im Vergleich zu anderen Volksgruppen war. In Küstenorten und Städten merkt man das nicht so viel weil, aus welchem Grund auch immer, die Menschen es seit jeher Richtung Meer zieht. Dieses Phänomen des Pauperismus habe ich schon in der Tschechischen Republik mit Sudeten-Deutschen und ihren Häusern gesehen.

Leider ist Istrien nicht der einzige Landesteil Kroatiens, der so verwüstet und entvölkert durch den Krieg ist. Gebiete in Südostkroatien waren überwiegend besiedelt durch Serben, die es kaum noch gibt. Während des Bürgerkriegs hat der größte Teil der Serben 1995 Kroatien verlassen. Einige die blieben wurden Opfer der Rache wegen der serbischen Gräueltaten, welche 1991 in Vukovar auf die Kroaten verübt wurden. Diese serbischen Gräueltaten wiederum wurden begangen aus Rache aus dem 2. Weltkrieg, wo die kroatischen Faschisten einen Genozid an Juden, Serben und Roma im Konzentrationslager Jazenovac ausübten. Das zeigt uns, dass die Balkaner rachsüchtig sind, wenn sich ihnen eine günstige Gelegenheit anbietet. Der Grund dafür ist 400 Jahre Krieg und Okkupation von Seiten des Osmanischen Reichs, wo der christliche Glaube verdrängt wurde und sich nicht entfalten und verstehen konnte. Somit konnten sie nichts lernen über Humanismus, Umweltbewusstsein, Tierschutz und Menschenrechte, welche aus der Philosophie von Stoizismus, Sozialismus, (Buddhismus) und Christus entstanden sind. Das prägt die Mentalität, Kultur und rechtfertigt die Rückständigkeit. Sogar das genetische Bild der Völker wurde durch das Primae Noctis und die Produktion von Janitscharen, das die Seldschuken praktizierten, verändert.

Zeichnung, 80 x 50 cm, Fineliner auf Papier – “Eine kalte bittere Nacht irgendwo in den Bergen vom Balkan”

Als Europa sich von der Renaissance über den Barock zu einer Demokratie entwickelte, schlief der Balkan im dunkleren Mittelalter, wo das Gesetz der Scharia herrschte. Vielleicht zieht sich dieser Konflikt zwischen Kroaten und Serben schon seit der Zeit der Ankunft der Slawen im  5. Jahrhundert und der Teilung in Katholiken und Orthodoxe mit der großen Schisma von 1054. Das Ziel war, eine Nation mit einem einzigen Glauben zu schaffen, um sich dadurch mehr voneinander zu unterscheiden, was bis 1941 angedauert hat. In Kroatien kann man heute kein Kroate sein, wenn man orthodox ist. Das Gleiche gilt für Serbien – es gibt keinen katholischen Serben. In diesem Punkt haben sie sich geeinigt und getrennt. Den gleichen Prozess kann man aktuell in Montenegro gut beobachten, wo aus dem Haus der gleichen Familie ein Bruder behauptet, er ist Serbe und ein anderer Bruder behauptet, er ist Montenegriner.

Daher appelliere ich an Europäer, habt ein bisschen Geduld mit den chauvinistischen Balkanstämmen. Sie müssen verstehen, als sie auf Vivaldi und Mozart abtanzten, haben dort die Leute auf Gusle und Diple, die aus der Antike stammen musiziert. Die wiederum heute immer noch angesagt sind in entlegeneren Provinzen von Kroatien, Dalmatien, Montenegro, Herzegowina… Es gibt eine kleine Hoffnung, dass die Serben vielleicht zurückkommen, falls es zur Versöhnung kommt und sie den verlassenen Gegenden neues Leben einhauchen. Weil sie von der Sprache und der Mentalität her ähnlich, wenn nicht gleich sind wie die Kroaten. Doch nach Istrien kommen die Italiener leider definitiv nie mehr zurück. Zu viel Zeit ist vergangen. Zu groß sind die Unterschiede in Sprache, Kultur und Mentalität. Mein Fazit dieser Reise ist, dass die Istrianer ein Beispiel für eine mögliche, multiethnische Koexistenz sind für alle anderen Regionen und Länder in Südosteuropa. Dennoch haben die Geister des Balkans und die blutige Geschichte Istrien fest im Griff und halten die Menschen dort gefangen. Doch Istrien könnte auch als Tor dienen zum Balkan aus dem man wegflieht oder hineinkommt um es zu erforschen.

350 Euro/Foto eingerahmt A4

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Serie “Streetart Indoor”2

“Ghettobirds”, 2019 (120 x 100) Acryl auf Leinwand – 12.000 Euro

 “O.T.”, 20210 (120 x 160) Acryl auf Leinwand  “Einstein”, 2020 (120 x 120) Acryl auf Leinwand – 4.000 Euro

 “Das Meer ertrinkt”,  2020 (100 x 100)  Acryl auf Leinwand – 6.000 Euro. Man sollte eine einheitliche Farbe opfern für Plastik und Kunststoff, um es für den Konsumenten langweilig und monoton wirken zu lassen. Somit würde man die Nachfrage verringern und das Müllproblem verkleinern.

 “RIP”, 2020 (60 x 120) Acryl auf Leinwand – 2.500 Euro –   Da der Homosapiens geschädigt von Konsum, Instagram, Kapitalismus und Co ist, wäre es besser wenn die Regierungen dieser Welt die Covid Impfung für 100 Euro anbieten würden. Somit würden sich mehr als 90 % impfen lassen und wir hätten die Pandemie unter Kontrolle mit weniger Toten. Denn für die egoistischen Menschen von heute ist Prestige alles. Oder sie hätten die Pandemie-Opfer zeigen sollen. Denn nur Bilder können etwas bewegen. Denn wir glotzen ständig in unsere TV Geräte, Computer und Smartphones. Lesen sie zum Beispiel in der Zeitung von Tausenden Toten in einem Kriegsgebiet, wird es sie nicht so berühren und kümmern. Sie blättern weiter. Doch würden sie einen Verkehrsunfall auf Video oder Fotografie sehen mit Opfern und Wracks, wären sie viel einfühlsamer und nachdenklicher. Vermutlich haben die Regierungen die Covid Opfer nicht gezeigt, um keine Panik zu verbreiten, die am Anfang geherrscht hat. (Wir erinnern uns an Kämpfe für die letzte Packung Toilettenpapier.) Was ein großer Fehler ist und die Leute sich dadurch den Ernst der Lage nicht bewusst gemacht haben. Der Kretinismus hört aber damit nicht auf. Jetzt wollen sie die Zwangsimpfung einführen, was nur zur Spaltung der Gesellschaft führt und in Anarchie und Chaos enden kann. Meine Meinung ist, dass der Mensch selbst das tödliche Virus ist, das den Planeten befallen hat, ihn zerstört, vergiftet und sich rasant verbreitet. Corona und andere Krankheiten sind nur natürliche Abwehrkräfte, die zur Regenerierung des Planeten dienen. Es werden sich in näherer Zukunft noch weitere für den Menschen gefährliche Krankheiten ausbrühten. “Blumentraum”, 2021 (100 x 100) Acryl auf Leinwand – 13.000 Euro
 “Kampf der Heloten”, 2014 (100 x 100) – 30.000 Euro  O.T., 2021 (100 x 100) Acryl auf Leinwand

 O.T., 2019 (100 x 100) Acryl auf  Leinwand – 2.500 Euro   O.T., 2018 (100 x 100) Acryl auf Leinwand  O.T., 2020 (120 x 80) Acryl auf Leinwand  “Scheusale”, 2021 (80 x 80), Acryl auf Leinwand – 2.500 Euro – Mein ganzes Leben lang wurde ich begleitet von Scheusalen. Das Göttliche ist nämlich das Schöne, Weise, Gute und was dem ähnlich ist – meinten die alten Griechen.

“Mürrisches Schaf”,2021 (50 x 40)
Acryl auf Leinwand
2.300 Euro

O.T., 2019 (100 x 100)

Acryl auf Leinwand

Mural Feuerbachgasse, 2019

“Weihnachten”, 2018 ( 100 x 100)
Acryl auf Leinwand

“Chaos”, 2019 (160 x 120)
Acryl auf Leinwand

“Akt”, 2015 (160 x 120)
Acryl auf Leinwand
16.000 Euro

“Das betrunkene Publikum”, 2017 (160 x 100)
Acryl und Plattgold auf Leinwand

„Depra – Die Angst, dass das Unerträgliche zur Normalität wird“, 2014 (100 x 116)
Öl auf Leinwand
40.000 Euro

“Akt”, 2018 (100 x 150)
Acryl auf Leinwand

“Ostern”, 2014 (100 x 160)
Öl auf Leinwand
verkauft zugunsten der steirischen Krebshilfe (Promiflohmarkt – Shopping Center Seiersberg)

“Junge mit Ball”, 2013  (100 x 120)
Acryl auf Leinwand

 

Serie “Jahreszeiten”, 2019

 

“Herbst”, 2019 (je 120 x 120)
Acryl auf Leinwand
je 12.000 Euro

“Freedom from Want – Freedom of Speech – Freedom from Fear – Freedom of Religion”, 2021, (30 x 45)

Fotografie

“Atelier”, 2017 (30 x 45)
Fotografie – 800 Euro

“Südsteiermark”, 2015 (30 x 45)
Fotografie

“Ghetto”, 2012 (30 x 45)
Fotografie

O.T., 2021 (30 x 45) O.T., 2021 (30 x 45) O.T., 2021 (30 x 45) O.T., 2021 (30 x 45) O.T., 2021 (30 x 45)

Dieses schirche, dieses schreckliche Zeichen, das einen Bauarbeiter in gebückter, schuftender Haltung zeigt, ist schon längst überholt, seit dem der erste Bagger oder Bulldozer in der westlichen Hemisphäre zum Einsatz gekommen ist.
Mich erinnert es an das Antike Rom und an das Pharaonen Ägypten wo einst Millionen Sklaven bis zum Tot gearbeitet haben für das Ego eines Einzelnen. Heute werden Bauarbeiten zu 90% von Maschinen und anderen Werkzeugen gemacht. Schaufeln ist so alt wie Pfeil und Bogen. Somit wäre viel angebrachter einen Bagger, oder auch ein anderes bautypisches Werkzeug bzw Maschine als Symbol darzustellen. Etwas, das die Moderne oder einfach die Wahrheit und Realität von heute repräsentiert. Denn Symbole, Logos, Wappen sind für uns Menschen wichtig. Die Trends ändern sich von Jahrzehnt zu Jahrzehnt. Dieses Symbol haben wir übersehen. Obwohl wir es fast täglich vor unseren Augen haben.
Wir rühmen uns immer für die Moderne, für unseren Fortschritt und wie wir, und ich spreche von EU und USA, fortschrittlicher als die so genannte dritte Welt sind.
Doch mit solchen Symbolen und Zeichen zeigen wir, dass wir uns seit Tausenden von Jahren, seit es Schaufel und Steinschleuder gibt, nicht entwickelt haben. Wenn man hört, dass die EU alle Postkästen einheitlich geändert hat, könnten wir meiner Meinung nach etwas Sinnvolleres tun und den heutigen Bauarbeiter würdigen, indem wir das heutige Zeichen in die Geschichte verbannen. Mir geht es um die Würde des Einzelnen. Da ich selbst am Bau gearbeitet habe, weiß ich zu gut wie sich Bauarbeiter fühlen in der heutigen spießigen, versnobten Gesellschaft. Oft wurde ich herabwürdigend betrachtet, belächelt und als primitiv eingestuft von meinen Mitmenschen. Es reicht, dass die Arbeit am Bau schwer ist. Sie muss nicht auch noch stigmatisierend sein. Erstens ist es nicht notwendig weil jeder weiß, was eine Schaufel ist und wie schwer es ist Sand und Erde in Bewegung zu bringen. Und genauso weiß jeder, dass heute eine Brücke, ein Haus, oder eine Straße nicht mit der Schaufel gebaut wird.
Das Zeichen zeigt einen Bauarbeiter, doch ich sehe einen Sklaven…
Was meinen Sie??

“Byzantinische Mätressen”, 2019 (70 x 100) – 2.500 Euro
Kreide auf Papier

“Bettler”, 2019 (70 x 100) – 4.000 Euro
Kreide auf Papier
– Wenn man zu lange in Armut gelebt hat, verliert man das Mitgefühl für das Elend. Der Beweis dafür ist für mich Franziskus von Assisi. Wenn man seinen Lebenslauf kennt. Nichts desto trotz sollte man an seine Worte denken, in dem er niederschrieb: “Wenn du einen Armen siehst, musst du jenen betrachten, in dessen Namen er kommt, nämlich Christus. Der gekommen ist, um unsre Armut und Krankheit auf sich zu nehmen. Denn die Armut und Krankheit dieses Mannes ist eine Art Spiegel für uns, durch den wir voller Mitleid die Armut und Krankheit unseres Herren Jesus Christus betrachten und erwägen müssen, die er zur Rettung des Menschengeschlechts am eigenen Leib getragen hat.”

60 x 40, Fineliner auf Papier, 2019

A4, Bleistift auf Papier, 2014
500 Euro

Rassismus am Arbeitsplatz
Rassismus das ewige Thema. Die nie heilbare Seuche Man kennt es, man hat es erlebt, man spürt es. Man sieht es, man hat davon gelesen in Büchern, n den Medien. Es wurden über Jahrzehnte unzählige Filme, Dokumentationen, Protestmärsche gemacht und politische Debatten darüber geführt. Rassismus ist so alt wie die Menschheit. Die Angst kombiniert mit Hass, auf das was anders ist als seine Wahrnehmung es kennt  in der man hineingeboren wurde. Ja, man muss leider sagen, dass viele von uns sich  nicht so richtig entwickelt haben. Vor allem heute in der Zeit von Globalisierung, Internet, Verbreitung von Demokratie und Menschenrechten. Ich sage auch Religion – auch wenn es diese schon länger gibt. Die Kernaussage von Religion ist, dass wir alle gleich sind, von einem Gott abstammen und keine Religion predigt Rassismus als etwas Gutes. Wir alle und ich spreche vor allem für den urbanen Raum in West Europa sind mit Rassismus aufgewachsen. Entweder als Opfer oder Täter. Manch einer wird sagen, ich bin keines von beiden: Ich sage: „Ja, das bist du; das seid ihr!“ Für mich ist ein Täter auch der, der nichts tut; passiv ist. Opfer sind auch diejenige, die was dagegen tun und es immer noch nicht besiegt haben. Es gibt viele Initiativen gegen Rassismus, viele Vereine und Organisationen. Auch ich will hiermit ein Zeichen setzen gegen Rassismus am Arbeitsplatz. Denn neben Mobbing untereinander ist Rassismus für Betroffene sehr belastend. Jeder Mensch will arbeiten, jeder will was schaffen im Leben. Ein Haus bauen, Familie gründen. Seinen Kindern etwas hinterlassen, damit sie auf einen stolz sind. Eigene Träume leben und verwirklichen. Einen Zweck in der Gesellschaft haben. Dazu braucht man Geld. Darum braucht man einen Job. Eine Arbeit zu finden in der heutigen fortdauernden Weltwirtschaftskrise gestaltet sich schwer. Und wenn man endlich einen Job gefunden hat, ist es umso trauriger und deprimierender, wenn man ihn wieder verliert und auf welche Art man ihn wieder verliert: Durch Mobbing oder Rassismus.
Mobbing tut weh. Viele fangen an, an sich selbst zu zweifeln: Was mache ich falsch, warum sind die gegen mich, was passt nicht? Doch beim Rassismus ist die Sache viel klarer und deshalb umso schmerzhafter für Betroffene. Es liegt nicht an meinem Charakter, an meiner Leistung, an meiner Teamfähigkeit oder Flexibilität. Es scheitert daran, dass meine Hautfarbe anders ist. Das schreibe ich bewusst in der Ich-Form. Denn nur wenn man tief darüber nachdenkt und sich in die Opfer hineinversetzt, wird es einem bewusst, was das bedeutet. Somit muss man darüber reden, Zeichen setzen, Initiative ergreifen. Sich aktivieren immer und immer wieder, bis man es besiegt hat. Bis man soweit ist, dass der Rassist aus der Firma entlassen ist und nicht das Opfer, oder der Neue den Betrieb verlassen muss. Oft können es sich die Täter leisten Sfchikanen an neuen Mitarbeitern auszuüben, da sie länger auf ihren Posten sitzen. Viele Bosse schauen darüber hinweg oder geizen damit, den tatsächlichen Störfaktor zu beseitigen. Hohe Abfertigungen bei Kündigungen zahlen zu müssen schreckt natürlich ab. Kündigungen müssten auch nicht sein, würde man Mobbing und Rassismus mit schweren rechtlichen Konsequenzen strafen. Es hängt einfach von uns als Gesellschaft ab, wie wir Rassismus verstehen und wahrnehmen und was wir dagegen tun. Die Politik würde es durchsetzen müssen. Denn wenn man mit Existenzen spielt und es zerstören will, ist das ein Raub. Das ist schwere Kriminalität, die bestraft werden muss. Endlich. Ich sage das bewusst, weil meine Sorge ist, dass die Opfer von Rassismus am Arbeitsmarkt heute oder morgen selbst zu Tätern mutieren. Durch Perspektivenlosigkeit, einen illegalen Weg suchen müssen, um ihre Träume zu erfüllen. Etwa Essen für ihre Kinder auf den Tisch zu bringen…