Kunst

 Zu jeder Kunst gehören zwei:
Einer, der sie macht, und einer, der sie braucht!
Meine Galerie soll Einblick geben in mein Malerisches und Zeichnerisches Schaffen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Manche Bilder sind bereits vergeben, andere warten noch auf jemanden, dem sie gefallen und der sie erwerben möchte.

Ich übernehme gerne auch Aufträge für Gemälde, Zeichnungen, Illustrationen für Broschüren, Bücher und anderes. Meine Palette reicht von realistisch bis abstrakt. Sollten Sie ein Gemälde für einen bestimmten Raum oder Ambiente benötigen, oder ein Bild mit einem speziellen Motiv –

bitte wenden Sie sich telefonisch an mich: 0664 – 17 87 174


Einige der Bilder sind zur vertieften Betrachtung mit Texten versehen,
verfasst von Dr. phil. Edith Altmann, Kunsthistorikerin.

 

Mariahilferplatz, Graz, 2014

Selbstportrait, Feuerbachgasse, Graz, 2019

 

Mural Feuerbachgasse, Graz, 2019

 

Ohne Titel, 2019 (120 x 160)
Acryl auf Leinwand

„Bettler“, 2019 (70 x 100)
Kreide auf Papier

 

„Akt“, 2018 (100 x 150)
Acryl auf Leinwand

 

„Plastika“ Serie, 2018
Acryl auf Leinwand

Fasziniert von Plastik war ich schon seit meiner Kindheit, in der ich hörte, dass ein Plastiksackerl tausend Jahre unter der Erde braucht um zu verrotten. Mit dem Thema Umwelt/Umweltschutz und Klimawandel haben wir uns alle schon auseinandergesetzt und befasst, denn das ist das größte Problem unserer Zeit und unserer Zukunft. Wir sind umgeben von Plastik. Brauchen wir es tatsächlich so viel? Man könnte sagen wir ersticken daran. Weltmeere sind voll davon. Fische essen Plastik, wir essen Fische.. Plastische Chirurgie, und und und.
Plastik hat diese gefährliche Wirkung auf uns. Je bunter, desto verführerischer. Und Farben wirken, wie wir wissen auf menschliches Gemüt und Stimmung. Hätte Plastik eine einheitliche Farbe wie etwa Metall, wäre die Welt viel sauberer heute. Aus Plastik sind die Spielzeuge unserer Kinder – uns da sieht man am deutlichsten wie es auf uns Menschen wirkt. Jedes Kind nimmt eher ein Plastikspielzeug als eines aus Holz. Und die Eltern kaufen es auch gern, da es billiger ist.
Ich habe sehr viel Plastik konsumiert und verschwendet und werde es mein ganzes Leben lang leider auch tun. Ich arbeite mit Acryl Farben und das ist Kunststoff – somit wollte ich mit dieser Serie auf das Thema Plastik aufmerksam machen. Ich erschuf mein eigenes Plastikmonster, das seine Form ändern kann. Es vermehrt, verbreitet sich überall wie ein Parasit, umhüllt alles und macht vor nichts Halt. Die Serie habe ich mit purem Acryl gemacht. Aufgetragen habe ich mit einer kleinen Spachtel um diesen, ich nenne es „Toys r us“ Effekt zu schaffen. Der Prozess hat 6 Monate gedauert..

„Plastika“, 2018 ( 100 x 100)
Acryl auf Leinwand

„Plastika“, 2018 (60 x 60) (50 x 50) (40 x 40)

 

„Winterstarre“, 2018 (90 x 110)
Acryl auf Leinwand

Akt -2014, Lack auf Papier

„Männlicher sitzender Akt“, 2014
Ein karger männlicher Körper mit einer harlekinartigen Kleidung, in ruhender entspannter Haltung. Der Körper und der zur Schulter geneigte Kopf werden zu Farbkuben, die Körperformen sind scharfkantig bis spitz. Die Bildkomposition ist nach dekorativen Gesichtspunkten geordnet, ganz besonders gelungen ist die sensible Farbgebung.
VERKAUFT

 

„Einer gegen alle“, 2018 ( 100 x 100)
Acryl auf Leinwand

 

Ohne Titel, 2019 (120 x 160)
Acryl auf Leinwand

 

O.T., 2018 (100 x 100)
Acryl auf Leinwand

 

„Acht Grundfarben“ Serie, 2019
Acryl auf Leinwand

Malen mit Schwung – Ich bin ein großer Liebhaber von Minimalismus in der Kunst. So habe ich auch diese Serie abgeschlossen. Mit einfachen schwungvollen Linien und dem Spiel der acht Grundfarben wollte ich etwas darstellen.

„Männlicher Akt“, 2019 (70 x 100)
Acryl auf Leinwand

„Der Fechter“, 2019 (100 x 100)
Acryl auf Leinwand

„Die Verliebte“, 2019 (120 x 60)
Acryl auf Leinwand

„Akt Transgender“, 2019 (80 x 80)
Acryl auf Leinwand

 

„Der Tanz“, 2019 (90 x 110)
Acryl auf Leinwand

„Gotteshaus für alle“, 2019 (60 x 60)
Acryl auf Leinwand

„Tier“, 2019 (120 x 60)
Acryl auf Leinwand

„Toskana“, 2019 (50 x 100)
Acryl auf Leinwand

 

Feuerbachgasse, Graz, 2019

 

„Kraft“, 2014 (100 x 80)
Ein Pinsel hinterlässt blutige Spuren auf der weißen Leinwand. Der prunkvolle Goldrahmen ehrt, was der Pinsel ausdrückt. Der Pinsel macht Empfindungen sichtbar, und gibt Kraft, weil er wie eine verletzende Waffe eingesetzt wird.

 

„Depra – Die Angst, dass das Unerträgliche zur Normalität wird“, 2014 (100 x 116)
Öl auf Leinwand
Eine in sich gekehrte, sitzende Figur umfasst mit ihren Händen schützend den Kopf. Die Arme sind so geformt, dass sie wieder ein Ohr ergeben, als Hinweis auf das nach innen hören. Die flossenartigen Beine des Sitzenden zeigen zur Gesäßmitte. Die Figur konzentriert sich formal auf einen Punkt, von dem aus Kreise aufsteigen. Die meditative Wirkung des Bildes wird durch das Grau – Blau verstärkt.

 

„Sklaven“, 2014 (120 x 120)
Acryl auf Leinwand
Die zu einander gewandten Profil-Gesichter wirken wie Masken, beide Köpfe sind jeweils mit einem Schutzhelm bedeckt. Die gefurchten Wangen und die Augenpartie werden von Schaufeln gebildet, das Kinn hat die Form eines Winkels und die Ohren sehen aus wie Konsolen, auf die das Gesicht aufgehängt ist. Die geöffneten Augen starren ins Leere. Die Gesichter sind aus braunem Stahl, die Helme Gelb und Grün, die Hemden Blau und Grün assoziieren Baustelle, der Hammer in der Mitte deutet auch darauf hin. Der rote schwarz schraffierte Hintergrund steht symbolisch für Macht und Autorität. Das Bild „Sklaven“ zeigt eine Allegorie über die Menschen, die durch ihre Arbeit zu dem werden, was sie tun. Der Mensch wird zum Objekt. Sklaven meint Arbeiter, die als Werkzeuge einer Macht dienen!

 

„Ostern“, 2014 (100 x 175)
Öl auf Leinwand
Vor einem vertikalen Balken in Bildmitte hängt der Gekreuzigte mit diagonal gestreckten Armen, die zu Ketten geworden sind. Der Kopf ist nach links geneigt, die übereinander gelegten Beine machen eine seitenverkehrte Bewegung, auch der Körper wirkt kettenförmig. Die Bildkomposition zeigt ein „T“, ein „Taukreuz“. Der Name leitet sich ab vom griechischen Buchstaben „T“, der „Tau“ heißt. Eigentlich ist es kein Kreuz, die Linien kreuzen sich nicht. Beim „T“ liegt das Querholz auf dem senkrechten Balken. „Tau“ bedeutet Leben, im Sinne von Vollendung. Die Kette ist ein sehr altes Symbol für die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Von den Ketten, die für Werte und Normen stehen, soll der Mensch befreit werden. Die expressive Formensprache im Bild „Ostern“ hat bedeutsamen Symbolcharakter.

 

„Meine Liebe und Ich – Ich und mein Alles“, 2018 (100 x 100)
Fineliner und Acryl auf Leinwand

Profil – Serie, 2018 (40 x 80):

 

 

 

 

 

 

 

O.T., 2015 (160 x 120)
Acryl auf Leinwand

 

O.T., 2018 (100 x 100)
Acryl auf Leinwand

 

O.T., 2018 (120 x 120)
Acryl auf Leinwand

 

„Das betrunkene Publikum“ , 2017 (100 x 160)
Acryl auf Leinwand

 

Dieses schirche, dieses schreckliche Zeichen, das einen Bauarbeiter in gebückter, schuftender Haltung zeigt, ist schon längst überholt, seit dem der erste Bagger oder Bulldozer in der westlichen Hemisphäre zum Einsatz gekommen ist.
Mich erinnert es an das Antike Rom und an das Pharaonen Ägypten wo einst Millionen Sklaven bis zum Tot gearbeitet haben für das Ego eines Einzelnen. Heute werden Bauarbeiten zu 90% von Maschinen und anderen Werkzeugen gemacht. Schaufeln ist so alt wie Pfeil und Bogen. Somit wäre viel angebrachter einen Bagger, oder auch ein anderes bautypisches Werkzeug bzw Maschine als Symbol darzustellen. Etwas, das die Moderne oder einfach die Wahrheit und Realität von heute repräsentiert. Denn Symbole, Logos, Wappen sind für uns Menschen wichtig. Die Trends ändern sich von Jahrzehnt zu Jahrzehnt. Dieses Symbol haben wir übersehen. Obwohl wir es fast täglich vor unseren Augen haben.
Wir rühmen uns immer für die Moderne, für unseren Fortschritt und wie wir, und ich spreche von EU und USA, fortschrittlicher als die so genannte dritte Welt sind.
Doch mit solchen Symbolen und Zeichen zeigen wir, dass wir uns seit Tausenden von Jahren, seit es Schaufel und Steinschleuder gibt, nicht entwickelt haben. Wenn man hört, dass die EU alle Postkästen einheitlich geändert hat, könnten wir meiner Meinung nach etwas Sinnvolleres tun und den heutigen Bauarbeiter würdigen, indem wir das heutige Zeichen in die Geschichte verbannen. Mir geht es um die Würde des Einzelnen. Da ich selbst am Bau gearbeitet habe, weiß ich zu gut wie sich Bauarbeiter fühlen in der heutigen spießigen, versnobten Gesellschaft. Oft wurde ich herabwürdigend betrachtet, belächelt und als primitiv eingestuft von meinen Mitmenschen. Es reicht, dass die Arbeit am Bau schwer ist. Sie muss nicht auch noch stigmatisierend sein. Erstens ist es nicht notwendig weil jeder weiß, was eine Schaufel ist und wie schwer es ist Sand und Erde in Bewegung zu bringen. Und genauso weiß jeder, dass heute eine Brücke, ein Haus, oder eine Straße nicht mit der Schaufel gebaut wird.
Das Zeichen zeigt einen Bauarbeiter, doch ich sehe einen Sklaven…
Was meinen Sie??

 

Rassismus am Arbeitsplatz von Mario Paukovic
Rassismus das ewige Thema. Die nie heilbare Seuche Man kennt es, man hat es erlebt, man spürt es. Man sieht es, man hat davon gelesen in Büchern, n den Medien. Es wurden über Jahrzehnte unzählige Filme, Dokumentationen, Protestmärsche gemacht und politische Debatten darüber geführt. Rassismus ist so alt wie die Menschheit. Die Angst kombiniert mit Hass, auf das was anders ist als die Umgebung, in der man hineingeboren ist. Ja, man muss leider sagen, dass viele von uns sich seit der Steinzeit nicht entwickelt haben. Vor allem heute in der Zeit von Globalisierung, Internet, Verbreitung von Demokratie. Ich sage auch Religion – auch wenn es diese schon länger gibt. Die Kernaussage von Religion ist, dass wir alle gleich sind, von einem Gott abstammen und keine Religion predigt Rassismus als etwas Gutes. Wir alle und ich spreche vor allem für den urbanen Raum in West Europa sind mit Rassismus aufgewachsen. Entweder als Opfer oder Täter. Manch einer wird sagen, ich bin keines von beiden: Ich sage: „Ja, das bist du; das seit ihr!“ Für mich ist ein Täter auch der, der nichts tut; passiv ist. Opfer sind die, die was dagegen tun und es immer noch nicht besiegt haben. Es gibt viele Initiativen gegen Rassismus, viele Vereine und Organisationen. Auch ich will ein Zeichen setzen gegen Rassismus am Arbeitsplatz. Denn neben Mobbing untereinander ist Rassismus für Betroffene sehr belastend. Jeder Mensch will arbeiten, jeder will was schaffen im Leben. Ein Haus bauen, Familie gründen. Seinen Kindern etwas hinterlassen, damit sie auf einen stolz sind. Eigene Träume leben und verwirklichen. Einen Zweck in der Gesellschaft haben. Dazu braucht man Geld. Darum braucht man einen Job. Eine Arbeit zu finden in der heutigen Weltwirtschaftskriese gestaltet sich schwer. Und wenn man endlich einen Job gefunden hat, ist es umso trauriger und deprimierender, wenn man ihn wieder verliert und auf welche Art man ihn wieder verliert: Durch Mobbing oder Rassismus.
Mobbing tut weh. Viele fangen an, an sich selbst zu zweifeln: Was mache ich falsch, warum sind die gegen mich, was passt nicht? Doch beim Rassismus ist die Sache viel klarer und deshalb umso schmerzhafter für Betroffene. Es liegt nicht an meinem Charakter, an meiner Leistung, an meiner Teamfähigkeit oder Flexibilität. Es scheitert daran, dass meine Hautfarbe anders ist. Das schreibe ich bewusst in der Ich-Form. Denn nur wenn man tief darüber nachdenkt und sich in die Opfer hineinversetzt, wird es einem bewusst, was das bedeutet. Somit muss man darüber reden, Zeichen setzen, Initiative ergreifen. Sich aktivieren immer und immer wieder, bis man es besiegt hat. Bis man soweit ist, dass der Rassist aus der Firma entlassen ist und nicht das Opfer, oder der Neue den Betrieb verlassen muss. Oft können es sich die Täter leisten Schikanen an neuen Mitarbeitern auszuüben, da sie länger auf ihren Posten sitzen. Viele Bosse schauen darüber hinweg oder geizen damit, den tatsächlichen Störfaktor zu beseitigen. Hohe Abfertigungen bei Kündigungen zahlen zu müssen schreckt natürlich ab. Kündigungen müssten auch nicht sein, würde Mobbing und Rassismus rechtliche Konsequenzen haben. Es hängt einfach von uns als Gesellschaft ab, wie wir Rassismus verstehen und was wir dagegen tun. Die Politik würde es durchsetzen müssen. Denn wenn man mit Existenzen spielt und es zerstören will, ist das ein Raub. Das ist schwere Kriminalität, die bestraft werden muss. Endlich. Ich sage das bewusst, weil meine Sorge ist, dass die Opfer von Rassismus am Arbeitsmarkt heute oder morgen selbst zu Tätern mutieren. Durch Perspektivenlosigkeit, einen illegalen Weg suchen müssen, um ihre Träume zu erfüllen. Etwa Essen für ihre Kinder auf den Tisch zu bringen…