Kunst

 Zu jeder Kunst gehören zwei:
Einer, der sie macht, und einer, der sie braucht!
Meine Galerie soll Einblick geben in mein Malerisches und Zeichnerisches Schaffen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Manche Bilder sind bereits vergeben, andere warten noch auf jemanden, dem sie gefallen und der sie erwerben möchte.

Ich übernehme gerne auch Aufträge für Gemälde, Zeichnungen, Illustrationen für Broschüren, Bücher und anderes. Meine Palette reicht von realistisch bis abstrakt. Sollten Sie ein Gemälde für einen bestimmten Raum oder Ambiente benötigen, oder ein Bild mit einem speziellen Motiv –

bitte wenden Sie sich per Mail an mich: email@mariopaukovic.at

“Plastika” Serie, 2018
Acryl auf Leinwand

Fasziniert von Plastik war ich schon seit meiner Kindheit, in der ich hörte, dass ein Plastiksackerl tausend Jahre unter der Erde braucht um zu verrotten. Mit dem Thema Umwelt/Umweltschutz und Klimawandel haben wir uns alle schon auseinandergesetzt und befasst, denn das ist das größte Problem unserer Zeit und unserer Zukunft. Wir sind umgeben von Plastik. Brauchen wir es tatsächlich so viel? Man könnte sagen wir ersticken daran. Weltmeere sind voll davon. Fische essen Plastik, wir essen Fische..
Plastik hat diese gefährliche Wirkung auf uns. Je bunter, desto verführerischer. Und Farben wirken, wie wir wissen auf menschliches Gemüt und Stimmung. Hätte Plastik eine einheitliche Farbe wie etwa Metall, wäre die Welt viel sauberer heute. Aus Plastik sind die Spielzeuge unserer Kinder – uns da sieht man am deutlichsten wie es auf uns Menschen wirkt. Jedes Kind nimmt eher ein Plastikspielzeug als eines aus Holz. Und die Eltern kaufen es auch gern, da es billiger ist.
Ich habe sehr viel Plastik konsumiert und verschwendet und werde es mein ganzes Leben lang leider auch tun. Ich arbeite mit Acryl Farben und das ist Kunststoff – somit wollte ich mit dieser Serie auf das Thema Plastik aufmerksam machen. Ich erschuf mein eigenes Plastikmonster, das seine Form ändern kann. Es vermehrt, verbreitet sich überall wie ein Parasit, umhüllt alles und macht vor nichts Halt. Die Serie habe ich mit purem Acryl gemacht. Aufgetragen habe ich mit einer kleinen Spachtel um diesen, ich nenne es „Toys r us“ Effekt zu schaffen. Der Prozess hat 6 Monate gedauert..

  

    
Ohne Titel, Plastik, 2018, 12.000 Euro

 
Staffelei, Plastik, 2018, 7.000 Euro

 
Leiter, Plastik, 2018, 6. 000 Euro

O.T., 2018 (100 x 100)
Acryl auf Leinwand
40.000 Euro

“Meine Liebe und Ich – Ich und mein Alles”, 2018 (100 x 100)
Fineliner und Acryl auf Leinwand
18.000 Euro

Profil – Serie, 2018

Mural Feuerbachgasse, Graz, 2019
Acryl

“Istrien – Das Tor zum Balkan” Fotoserie – Istrien, 2021

Immer schon wollte ich Istrien, die kroatische Toskana kennenlernen. Diese Region, von der ich positive Geschichten gehört habe, als ich noch in Kroatien gelebt habe. All diese schönen und guten Sachen von dieser multikulturellen toleranten liberalen und sozialistisch geprägten Gesellschaft. Im Gegensatz zu anderen Regionen, welche versunken sind in irgendwelchen kontaminierten faschistoiden Nicht-Gesellschaften, wie ich sie nennen würde. Istrien und Istrianer waren nicht betroffen vom Bürgerkrieg beim Zerfall der sozialistisch-föderativen Republik Jugoslawien. Und deswegen haben seine Menschen sich bewahrt vor dem Verfall der Moral und der Ehre in Zeiten des Chaos und der Anarchie, welche fast alle Regionen des ehemaligen Landes befallen hat. Das Tragischste heute in der Gesellschaft der Republik Kroatien ist neben der Korruption, dass der Krieg der 90er weiterhin präsent ist – auch nach 25 Jahren in den Medien und in den Köpfen der Menschen. Was die Situation noch trauriger macht und für manche tragikomisch ist.

Heute hat man den neuen alten 2. Weltkrieg aufgetaut. Vielleicht können die Menschen am Balkan nicht ohne Krieg und Elend leben. Denn der Slawe mag Sklave sein. Weil, meine Damen und Herren, wer auch immer diesen Text liest, wir haben das Jahr 2021 und Kroatien ist das einzige Land, in dem der 2. Weltkrieg noch tobt. Selbstverständlich nicht mit Panzern, gottseidank. Aber dafür verbal im Parlament, in den Medien, im Sport und in den Schulen. All das kann wie ein Raketenwerfer oder sonst eine andere Waffe wirken, sehr zerstörerisch und tödlich wenn es aus der falschen Richtung abgefeuert wird. Geschichtsrevisionismus in Kroatien wird die neuen Generationen in der Zukunft teuer zu stehen kommen, dabei bleiben sie verloren und machen sich unbeliebt in Europa und der europäischen Union. Auch in anderen Ländern Europas kehrt der Faschismus im großen Stil zurück – wegen der großen Migration aus Nahost und Afrika, die gewisse Herausforderungen mit sich bringen. Deshalb denke ich, wenn man anfängt zu Schreiben und Tatsachen verdreht, dass Faschismus mit Sozialismus auf die gleiche Ebene gestellt wird, wie es gerade der Trend in der Republik Kroatien ist, dann bitte ich den lieben Gott, dass er die menschliche Rasse ausrottet und den Planeten den Tieren überlässt. Vielleicht ist es deswegen, weil der 2. Weltkrieg in Kroatien am längsten gedauert hat in Europa. In der Stadt Odzak auf den Territorien des damaligen faschistischen Kroatiens, wurde die letzte Schlacht gegen Nazis und Faschisten geführt. Und das ganze einen Monat nach dem Fall von Berlin und des offiziellen Endes des 2. Weltkriegs in Europa.

Ich bin glücklich, dass Istrien und Istrianer den Geist der Brüderlichkeit und Einheit und die antifaschistische Tradition bewahrt haben. Davon zeugen gut erhaltene Denkmäler des Volksbefreiungskampfes. Im Vergleich zu anderen Gegenden, wo sie devastiert und weggeschafft wurden. Ich hatte das Glück, dass ich mich auf der Reise nach Istrien zu Zeiten des Lockdowns in Europa befand. Im Land der Bauern, wie man sooft den Balkan unter den Jugoslawen (Südslawen) beschreibt, existiert natürlich kein Corona und wird nicht anerkannt. Aber das ist Thema einer anderen Rubrik. Gefreut hat es mich, dass ich sehr wenige Touristen traf, die wie ich dort herumirrten, auf der Suche nach Rettung vor dem Covidwahnsinn aus ihren Ländern aus denen sie angereist waren.

Wegen meiner guten Kenntnisse der Kartografie und Geografie hat mich das Aussehen Istriens nicht überrascht. All das war irgendwie, wie ich es mir in meinen Gedanken vorgestellt habe. Ähnlich wie Slowenien, das hinaufschaut zu Österreich, aber ordentlicher als der Rest von Kroatien ist. Gleich über der Grenze Slowenien-Kroatien, aus der Richtung von Kopar, sah und fühlte ich den Balkan. Ich habe den Eindruck, dass auch die Vegetation anders ist als in Slowenien. All das ist irgendwie ranzig im Vergleich zu europäischen Ländern, wo die Graslänge überall gleich und alles gepflegt und von menschlicher Hand geformt ist.

Die Istrianer kann ich von ihrer Mentalität her irgendwie nicht unter die Balkaner einordnen. Auch wenn Istrianer es selbst lieben zu betonen in den vielen Gesprächen die ich mit ihnen geführt habe. Ob das ein gewisser Komplex ist weil sie am Balkan leben aber sich ihrer kulturellen Unterschiedlichkeit bewusst sind, kann ich nicht mit Gewissheit sagen und bestätigen. Mir war es jedenfalls angenehm mich mit ihnen zu unterhalten. Sie sind nett, kultiviert, heiter, kommunikativ aber trotzdem still und leise, mit einem ruhigen mitteleuropäischen Gemüt. Und das wichtigste, sie sind nicht aufdringlich, wie die anderen Balkanieros. Ich hielt mich fernab von bekannten Küstenstädten mit der Angst, ich würde dort in massenhaftem billigen Tourismus versinken, welcher an den Küsten der Adria dominiert. Ich beschloss meine Basis in Motovun zu machen und von dort aus, aus dem Herzen Istriens, mich auf Entdeckungstour der Halbinsel zu begeben. Istrien ist schon aus der Antike bekannt. Den Namen trägt es nach dem Illyrischen Stamm Histri, das in dieser Gegend beheimatet war. Den ganzen Weg durch Istrien und zum Ende meines 4-wöchigen Aufenthaltes verfolgte mich eine niedergeschlagene Stimmung. Ist es wegen der Pandemie oder etwas Anderem – das bleibt geheimnisvoll in meiner Erinnerung. Die Tage nutzte ich für Spaziergänge und zum Kennenlernen der Orte und Städte. Am Abend las und zeichnete ich. Das erste und wichtigste was mir aufgefallen ist, waren verlassene Gebäude, Häuser, Bauernhöfe. In solcher Anzahl, dass man ruhig sagen kann, dass es sie sehr viel gibt. In jeder Stadt, in jedem Dorf, in jeder Straße. Vor allem diese mit der Vegetation verwachsenen, verlassenen Gebäude und Häuser haben auf mich einen charakterisierenden Eindruck Istriens hinterlassen. Da ich die Geschichte gut kenne, war mir alles klar. Wo sind diese Menschen jetzt? Die Mehrheit lebt vermutlich nicht mehr. Ich fragte mich, wie war es damals, als sie ihre Heimat, ihre Häuser verließen. Wie schmerzlich ist es, alles hinter sich zu lassen und die Tür hinter sich zuzusperren. Und wie deprimierend wäre es dort zu leben und das Ausmaß täglich vor den Augen zu haben.

Ende 1945 annektierte Jugoslawien Istrien als Entschädigung für Kriegsverbrechen während der Okkupation Herzegowinas, Dalmatien und Montenegros von Seiten Mussolinis faschistischen Italien. Ich muss auch die geschichtliche Tatsache betonen, dass Istrien immer eine multiethnische Region war. Dies war deswegen, weil Istrien in den letzten 100 Jahren 4 Staaten mit verschiedenen Systemen gehörte. Ironischerweise, reiste und verweilte ich dort zu Zeiten der Pandemie. So hat mir auch Istrien den Anschein gegeben, als hätte es eine gefährliche Pandemie hinter sich. Massenhaftes Verschwinden von Menschen ohne sichtbare Fährten der Zerstörung außer dem Zahn der Zeit, der an den Häusern nagte. Viele verwachsene Häuser und Dörfer ähneln an Tschernobyl. Was die Architektur betrifft, ist die Mehrheit der Objekte aus der Zeit der österreichisch- ungarischen Monarchie. Man kann auch sagen, dass diese Zeit die größte Prosperität Istriens war. Sie bauten qualitativ, zum Teil luxuriös. Die Italiener waren immer Meister für Ästhetik. Interessanterweise sind alle Ortschaften und Städte auf Hügeln gebaut, obwohl Istrien eine nicht sehr bergige Halbinsel ist. Nach meinem Urteil waren all diese Ortschaften und Städte schon im Mittelalter und in der Antike besiedelt. Ich dachte nach, wie damals in diesen Ortschaften geschäftiges Leben und Treiben herrschte mit dem Nieseln und Spielen der Kinder. Im Vergleich zur heutigen aktuellen Situation, die mit der Zeit ein Gefühl der Trauer und Nostalgie auslöst. Mit dem Verlassen,  Assimilation oder ethnischer Säuberung der Italiener aus Istrien, und dem Versuch der Ansiedelung der Kroaten, Bosniaken, Albaner und anderer Jugoslawen wurde nicht im Ganzen geschafft das Bild einer verschwundenen Ethnie zu camouflieren. Einer Ethnie, die autochthon und in dominanter Mehrheit im Vergleich zu anderen Volksgruppen war. In Küstenorten und –städten merkt man das nicht so viel weil, aus welchem Grund auch immer, die Menschen es seit jeher Richtung Meer zieht. Dieses Phänomen des Pauperismus habe ich schon in der Tschechischen Republik mit Sudeten-Deutschen und ihren Behausungen gesehen.

Leider ist Istrien nicht der einzige Teil in Kroatien der so verwüstet und entvölkert durch den Krieg ist. Gebiete zur Grenze von Bosnien, Vojvodina und Herzegowina waren mehrheitlich besiedelt durch Serben, die es nicht mehr gibt. Während des Bürgerkriegs hat ein großer Teil der Serben 1995 Kroatien verlassen. Einige die blieben wurden Opfer der Rache wegen der serbischen Gräueltaten, welche 1991 in Vukovar und Skabrnja auf die Kroaten verübt wurden. Diese serbischen Gräueltaten wiederum wurden begangen aus Rache aus dem 2. Weltkrieg, wo die kroatischen Faschisten einen Genozid an Juden, Serben und Roma in Konzentrationslagern in  Jazenovac und Stara Gradiska durchführten. Das zeigt uns, dass die Balkaner rachsüchtig sind, wenn sich ihnen eine günstige Gelegenheit anbietet. Der Grund dafür ist 400 Jahre Krieg und Okkupation von Seiten der Türken, wo der christliche Glaube verdrängt wurde und sich nicht entfalten und verstehen konnte. Somit konnten sie nichts lernen über Humanismus und Menschenrechte, welche aus der Philosophie von Jesus Christus entstanden sind. Als Europa sich von der Renaissance über den Barock zu einer Demokratie entwickelte, schlief der Balkan im dunkleren Mittelalter, wo das Gesetz der Scharia herrschte. Vielleicht zieht sich dieser Konflikt zwischen Serben und Kroaten schon seit der Zeit der Ankunft der Slawen im  5. Jahrhundert und der Teilung in Katholiken und Orthodoxe mit der großen Schisma von 1054. Das Ziel war, eine Nation mit einem einzigen Glauben zu schaffen, um sich dadurch mehr voneinander zu unterscheiden, was bis 1941 angedauert hat. In Kroatien kann man heute kein Kroate sein, wenn man orthodox ist. Das Gleiche gilt für Serbien – es gibt keinen katholischen Serben. In diesem Punkt haben sie sich geeinigt und getrennt. Den gleichen Prozess kann man aktuell in Montenegro gut beobachten, wo aus dem Haus der gleichen Familie ein Bruder behauptet, er ist Serbe und ein anderer Bruder behauptet, er ist Montenegriner.

Daher appelliere ich an Europäer, habt ein bisschen Geduld mit den Balkanstämmen. Sie müssen verstehen, als sie auf Vivaldi und Mozart abtanzten, haben hier die Leute auf Gusle und Diple, die aus der Antike stammen musiziert. Die wiederum heute immer noch angesagt sind in entlegeneren Provinzen von Kroatien. Es gibt eine kleine Hoffnung, dass die Serben vielleicht zurückkommen, falls es zur Versöhnung kommt und sie den verlassenen Gegenden neues Leben einhauchen. Weil sie von der Sprache und der Mentalität her ähnlich, wenn nicht gleich sind wie die Kroaten. Doch nach Istrien kommen die Italiener leider definitiv nie mehr zurück. Zu viel Zeit ist vergangen. Zu groß sind die Unterschiede in Sprache, Kultur und Mentalität. Mein Fazit dieser Reise ist, dass die Istrianer ein Beispiel für eine mögliche, multiethnische Koexistenz sind für alle anderen Regionen und Länder in Südosteuropa. Dennoch haben die Geister des Balkans und die blutige Geschichte Istrien fest im Griff und halten die Menschen dort gefangen. Doch Istrien könnte auch als Tor dienen zum Balkan aus dem man wegflieht oder hineinkommt um es zu erforschen.

(30 x 45)
800 Euro/Foto

1   23 4 5 6 7  8 9 10 11 12     13  14 15 16 17   18 19 20 21  22 23 24 25 26 27 28 29 30  31 32 33 34 35 36  37 38 39  40  41 42 43   44 45 46 47

Serie “Streetart Indoor”2

“Ghettobirds”, 2019 (120 x 100) Acryl auf Leinwand – 12.000 Euro

 “O.T.”, 20210 (120 x 160) Acryl auf Leinwand  “Einstein”, 2020 (120 x 120) Acryl auf Leinwand – 4.000 Euro

 “Das Meer ertrinkt”,  2020 (100 x 100)  Acryl auf Leinwand – 6.000 Euro. Man sollte eine einheitliche Farbe opfern für Plastik und Kunststoff, um es für den Konsumenten langweilig und monoton wirken zu lassen. Somit würde man die Nachfrage verringern und das Müllproblem verkleinern.   “NATO-PACK”, 2020 (80 x 80) Acryl auf Leinwand – 2.500 Euro. Jugoslawien 900 Tote. Afghanistan 350.000 Tote. Irak 700.000 Tote. Lybien 3.000 Tote.

 “RIP”, 2020 (60 x 120) Acryl auf Leinwand. Da der Homosapiens geschädigt von Konsum, Instagram, Kapitalismus und Co ist, wäre es besser wenn die Regierungen dieser Welt die Covid Impfung für 100 Euro anbieten würden. Somit würden sich mehr als 90 % impfen lassen und wir hätten die Pandemie unter Kontrolle mit weniger Toten. Denn für die egoistischen Menschen von heute ist Prestige alles. Oder sie hätten die Pandemie-Opfer zeigen sollen. Denn nur Bilder können etwas bewegen. Denn wir glotzen ständig in unsere TV Geräte, Computer und Smartphones. Lesen sie zum Beispiel in der Zeitung von Tausenden Toten in einem Kriegsgebiet, wird es sie nicht so berühren und kümmern. Sie blättern weiter. Doch würden sie einen Verkehrsunfall auf Video oder Fotografie sehen mit Opfern und Wracks, wären sie viel einfühlsamer und nachdenklicher. Vermutlich haben die Regierungen die Covid Opfer nicht gezeigt, um keine Panik zu verbreiten, die am Anfang geherrscht hat. (Wir erinnern uns an Kämpfe für die letzte Packung Toilettenpapier.) Was ein großer Fehler ist und die Leute sich dadurch den Ernst der Lage nicht bewusst gemacht haben. Der Kretinismus hört aber damit nicht auf. Jetzt wollen sie die Zwangsimpfung einführen, was nur zur Spaltung der Gesellschaft führt und in Anarchie und Chaos enden kann. Meine Meinung ist, dass der Mensch selbst das tödliche Virus ist, das den Planeten befallen hat, ihn zerstört, vergiftet und sich rasant verbreitet. Corona und andere Krankheiten sind nur natürliche Abwehrkräfte, die zur Regenerierung des Planeten dienen. Es werden sich in näherer Zukunft noch weitere für den Menschen gefährliche Krankheiten ausbrühten.

„Abstrakt“, 2014 (100 x 80)
1.000.000 Euro
Ein guter Künstler ist ein besserer Manager

“Dareios”, 2012 (100 x 90)
Relief
Acryl und Plattgold auf PU-Schaum
4.000 Euro

Urbantopf, 2013

“Imperium Romanum”

Ikona, 2021 (50 x 70)

Acryl und Plattgold auf Holz – 12.000 Euro

Mural Selbstportrait, Feuerbachgasse Graz, 2019
Acryl

Wände sprechen, wenn Institutionen schweigen

“Männlicher Akt”, 2021 (110 x 90) Acryl auf Leinwand – 20.000 Euro
“Weiblicher Akt”, 2021 (100 x 70) Acryl auf Leinwand – 3.000 Euro   “Uhrturm Graz”, 2021 (40 x 50) Acryl auf Leinwand – 2.500 Euro “Blumentraum”, 2021 (100 x 100) Acryl auf Leinwand – 13.000 Euro
 “Kampf der Heloten”, 2014 (100 x 100) – 30.000 Euro  O.T., 2021 (100 x 100) Acryl auf Leinwand

 O.T., 2019 (100 x 100) Acryl auf Leinwand    O.T., 2018 (100 x 100) Acryl auf Leinwand  O.T., 2020 (120 x 80) Acryl auf Leinwand  “Scheusale”, 2021 (80 x 80), Acryl auf Leinwand – Mein ganzes Leben lang wurde ich begleitet von Scheusalen. Das Göttliche ist nämlich das Schöne, Weise, Gute und was dem ähnlich ist – meinten die alten Griechen.

“Mürrisches Schaf”,2021 (50 x 40)
Acryl auf Leinwand
2.300 Euro

O.T., 2019 (100 x 100)

Acryl auf Leinwand

Aus der Serie “Die acht Grundfarben”

 “Akt Transgender”, 2019 (80 x 80) Acryl auf Leinwand  “Akt”, 2019 (100 x 70) Acryl auf Leinwand – 20.000 Euro   “Die Verliebte”, 2019 (120 x 60) Acryl auf Leinwand  “Der Tanz”, 2019 (110 x 90) Acryl auf Leinwand
 “Zypressen”, 2019 (100 x 40) Acryl auf Leinwand  “Haifisch”, 2019 (120 x 60) Acryl auf Leinwand

Mural Feuerbachgasse, 2019

“Weihnachten”, 2018 ( 100 x 100)
Acryl auf Leinwand

“Chaos”, 2019 (160 x 120)
Acryl auf Leinwand

“Akt”, 2015 (160 x 120)
Acryl auf Leinwand
16.000 Euro

“Das betrunkene Publikum”, 2017 (160 x 100)
Acryl und Plattgold auf Leinwand

„Depra – Die Angst, dass das Unerträgliche zur Normalität wird“, 2014 (100 x 116)
Öl auf Leinwand
40.000 Euro

“Akt”, 2018 (100 x 150)
Acryl auf Leinwand

“Ostern”, 2014 (100 x 160)
Öl auf Leinwand
verkauft zugunsten der steirischen Krebshilfe (Promiflohmarkt – Shopping Center Seiersberg)

“Junge mit Ball”, 2013  (100 x 120)
Acryl auf Leinwand

 

Serie “Jahreszeiten”, 2019

 

“Herbst”, 2019 (je 120 x 120)
Acryl auf Leinwand
je 12.000 Euro

“Freedom from Want – Freedom of Speech – Freedom from Fear – Freedom of Religion”, 2021, (30 x 45)

Fotografie

“Atelier”, 2017 (30 x 45)
Fotografie – 800 Euro

“Südsteiermark”, 2015 (30 x 45)
Fotografie

“Ghetto”, 2012 (30 x 45)
Fotografie

O.T., 2021 (30 x 45) O.T., 2021 (30 x 45) O.T., 2021 (30 x 45) O.T., 2021 (30 x 45) O.T., 2021 (30 x 45)

Dieses schirche, dieses schreckliche Zeichen, das einen Bauarbeiter in gebückter, schuftender Haltung zeigt, ist schon längst überholt, seit dem der erste Bagger oder Bulldozer in der westlichen Hemisphäre zum Einsatz gekommen ist.
Mich erinnert es an das Antike Rom und an das Pharaonen Ägypten wo einst Millionen Sklaven bis zum Tot gearbeitet haben für das Ego eines Einzelnen. Heute werden Bauarbeiten zu 90% von Maschinen und anderen Werkzeugen gemacht. Schaufeln ist so alt wie Pfeil und Bogen. Somit wäre viel angebrachter einen Bagger, oder auch ein anderes bautypisches Werkzeug bzw Maschine als Symbol darzustellen. Etwas, das die Moderne oder einfach die Wahrheit und Realität von heute repräsentiert. Denn Symbole, Logos, Wappen sind für uns Menschen wichtig. Die Trends ändern sich von Jahrzehnt zu Jahrzehnt. Dieses Symbol haben wir übersehen. Obwohl wir es fast täglich vor unseren Augen haben.
Wir rühmen uns immer für die Moderne, für unseren Fortschritt und wie wir, und ich spreche von EU und USA, fortschrittlicher als die so genannte dritte Welt sind.
Doch mit solchen Symbolen und Zeichen zeigen wir, dass wir uns seit Tausenden von Jahren, seit es Schaufel und Steinschleuder gibt, nicht entwickelt haben. Wenn man hört, dass die EU alle Postkästen einheitlich geändert hat, könnten wir meiner Meinung nach etwas Sinnvolleres tun und den heutigen Bauarbeiter würdigen, indem wir das heutige Zeichen in die Geschichte verbannen. Mir geht es um die Würde des Einzelnen. Da ich selbst am Bau gearbeitet habe, weiß ich zu gut wie sich Bauarbeiter fühlen in der heutigen spießigen, versnobten Gesellschaft. Oft wurde ich herabwürdigend betrachtet, belächelt und als primitiv eingestuft von meinen Mitmenschen. Es reicht, dass die Arbeit am Bau schwer ist. Sie muss nicht auch noch stigmatisierend sein. Erstens ist es nicht notwendig weil jeder weiß, was eine Schaufel ist und wie schwer es ist Sand und Erde in Bewegung zu bringen. Und genauso weiß jeder, dass heute eine Brücke, ein Haus, oder eine Straße nicht mit der Schaufel gebaut wird.
Das Zeichen zeigt einen Bauarbeiter, doch ich sehe einen Sklaven…
Was meinen Sie??

“Byzantinische Mätressen”, 2019 (70 x 100)
Kreide auf Papier

“Bettler”, 2019 (70 x 100)
Kreide auf Papier
Wenn man zu lange in Armut gelebt hat, verliert man das Mitgefühl für das Elend

“Eine kalte bittere Nacht in den Bergen vom Balkan”
Fineliner auf Papier
Balkan. Viele Völker – viele Geschichten – viele Lügen

60 x 40, Fineliner auf Papier, 2019

A4, Bleistift auf Papier, 2014
1.500 Euro

Rassismus am Arbeitsplatz
Rassismus das ewige Thema. Die nie heilbare Seuche Man kennt es, man hat es erlebt, man spürt es. Man sieht es, man hat davon gelesen in Büchern, n den Medien. Es wurden über Jahrzehnte unzählige Filme, Dokumentationen, Protestmärsche gemacht und politische Debatten darüber geführt. Rassismus ist so alt wie die Menschheit. Die Angst kombiniert mit Hass, auf das was anders ist als die Umgebung, in der man hineingeboren ist. Ja, man muss leider sagen, dass viele von uns sich seit der Steinzeit nicht entwickelt haben. Vor allem heute in der Zeit von Globalisierung, Internet, Verbreitung von Demokratie. Ich sage auch Religion – auch wenn es diese schon länger gibt. Die Kernaussage von Religion ist, dass wir alle gleich sind, von einem Gott abstammen und keine Religion predigt Rassismus als etwas Gutes. Wir alle und ich spreche vor allem für den urbanen Raum in West Europa sind mit Rassismus aufgewachsen. Entweder als Opfer oder Täter. Manch einer wird sagen, ich bin keines von beiden: Ich sage: „Ja, das bist du; das seit ihr!“ Für mich ist ein Täter auch der, der nichts tut; passiv ist. Opfer sind die, die was dagegen tun und es immer noch nicht besiegt haben. Es gibt viele Initiativen gegen Rassismus, viele Vereine und Organisationen. Auch ich will ein Zeichen setzen gegen Rassismus am Arbeitsplatz. Denn neben Mobbing untereinander ist Rassismus für Betroffene sehr belastend. Jeder Mensch will arbeiten, jeder will was schaffen im Leben. Ein Haus bauen, Familie gründen. Seinen Kindern etwas hinterlassen, damit sie auf einen stolz sind. Eigene Träume leben und verwirklichen. Einen Zweck in der Gesellschaft haben. Dazu braucht man Geld. Darum braucht man einen Job. Eine Arbeit zu finden in der heutigen Weltwirtschaftskriese gestaltet sich schwer. Und wenn man endlich einen Job gefunden hat, ist es umso trauriger und deprimierender, wenn man ihn wieder verliert und auf welche Art man ihn wieder verliert: Durch Mobbing oder Rassismus.
Mobbing tut weh. Viele fangen an, an sich selbst zu zweifeln: Was mache ich falsch, warum sind die gegen mich, was passt nicht? Doch beim Rassismus ist die Sache viel klarer und deshalb umso schmerzhafter für Betroffene. Es liegt nicht an meinem Charakter, an meiner Leistung, an meiner Teamfähigkeit oder Flexibilität. Es scheitert daran, dass meine Hautfarbe anders ist. Das schreibe ich bewusst in der Ich-Form. Denn nur wenn man tief darüber nachdenkt und sich in die Opfer hineinversetzt, wird es einem bewusst, was das bedeutet. Somit muss man darüber reden, Zeichen setzen, Initiative ergreifen. Sich aktivieren immer und immer wieder, bis man es besiegt hat. Bis man soweit ist, dass der Rassist aus der Firma entlassen ist und nicht das Opfer, oder der Neue den Betrieb verlassen muss. Oft können es sich die Täter leisten Schikanen an neuen Mitarbeitern auszuüben, da sie länger auf ihren Posten sitzen. Viele Bosse schauen darüber hinweg oder geizen damit, den tatsächlichen Störfaktor zu beseitigen. Hohe Abfertigungen bei Kündigungen zahlen zu müssen schreckt natürlich ab. Kündigungen müssten auch nicht sein, würde Mobbing und Rassismus rechtliche Konsequenzen haben. Es hängt einfach von uns als Gesellschaft ab, wie wir Rassismus verstehen und was wir dagegen tun. Die Politik würde es durchsetzen müssen. Denn wenn man mit Existenzen spielt und es zerstören will, ist das ein Raub. Das ist schwere Kriminalität, die bestraft werden muss. Endlich. Ich sage das bewusst, weil meine Sorge ist, dass die Opfer von Rassismus am Arbeitsmarkt heute oder morgen selbst zu Tätern mutieren. Durch Perspektivenlosigkeit, einen illegalen Weg suchen müssen, um ihre Träume zu erfüllen. Etwa Essen für ihre Kinder auf den Tisch zu bringen…