Galerie


 

Kunst ist für mich Seelennahrung – somit kann ich nur guten Appetit beim Durchforsten meiner Galerie wünschen.
Meine Galerie soll Einblick in mein malerisches und zeichnerisches Schaffen geben und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Manche Bilder sind bereits vergeben, andere warten noch auf jemanden, dem sie gefallen und der sie erwerben möchte.

“Die acht Grundfarben” – Serie

“Akt”, 2019 (100 x 70) Acryl auf Leinwand

 

“Akt Transgender”, 2019 (80 x 80) Acryl auf Leinwand

 

“Die Verliebte”, 2019 (120 x 60) Acryl auf Leinwand

 

“Der Tanz”, 2019 (110 x 90) Acryl auf Leinwand

 

“Der Läufer”, 2023, A3, Fineliner, 50 EUR

“Plastika” Serie, 2018, Acryl

Die Serie “Plastika” ist im Rahmen meiner Auseinandersetzung mit dem Themen Umwelt, Umweltschutz, Klimawandel und Kunstoff entstanden. Entsetzt von Plastik und Kunststoff war ich schon seit meiner Kindheit, in der ich gehört habe, dass eine Plastiktüte tausend Jahre braucht, um zu verrotten. Wir sind umgeben von Plastik, könnten sagen, wir erstickten daran. Die Weltmeere sind voll davon. Fische fressen Plastik, wir essen Fische

Plastik – Je bunter, desto verführerischer

Und Farben wirken auf das menschliche Gemüt und die Stimmung. Hätte Plastik eine einheitliche Farbe wie etwa Metall, wäre die Welt heute viel sauberer. Aus Plastik ist das Spielzeug unserer Kinder – und da sieht man am deutlichsten wie es auf uns Menschen wirkt. Jedes Kind nimmt eher ein Plastikspielzeug als eines aus Holz. Und die Eltern kaufen es auch gern, da es billiger ist.

Ich selbst habe sehr viel Plastik konsumiert und verschwendet und werde es mein ganzes Leben lang leider auch tun. Ich arbeite mit Acrylfarben und das ist Kunststoff – somit wollte ich mit dieser Serie auf das Thema Plastik aufmerksam machen. Ich habe mein eigenes Plastikmonster erschaffen, das seine Form ändern kann. Es vermehrt, verbreitet sich überall wie ein Parasit, umhüllt alles und macht vor nichts Halt. Die Serie habe ich mit purem Acryl produziert. Aufgetragen habe ich mit einer kleinen Spachtel um diesen, ich nenne es „Toys r us“-Effekt, zu schaffen. Der Prozess hat sechs Monate gedauert.

 

  

    
Ohne Titel, Plastik, 2018

 
Staffelei, Plastik, 2018

 
Leiter, Plastik, 2018

“O.T.”, 2018 (100 x 100), Acryl auf Leinwand

 

Mural Selbstportrait, Feuerbachgasse Graz, 2019, Acryl

Mural Feuerbachgasse, Graz, 2019, Acryl – Ich finde es schade, dass nach einem Universalgenie wie Nikola Tesla, der in Graz studiert hat, keine Straße benannt wurde. Stattdessen sind Straßennamen nach kontroversen Personen und unbedeutenden Dingen benannt. Deshalb habe ich mich der Sache gewidmet und ihm ein denkwürdiges Mural in zentraler Lage von Graz verpasst.

“Uhrturm Graz”, 2024 (90 x 120), Acryl auf Leinwand

 

“Stoiker”, 2021 (110 x 90) Acryl auf Leinwand

 

“Pax Huic Domui”, Acryl und Plattgold auf Holz

 

Urbantopf, 2013

“Indoor Street Art” – Serie

Street Art Malerei ist aus urbanen Räumen nicht mehr wegzudenken. Graffiti, Murale prägen heute das Stadtbild weltweit. Es sind meistens aussagekräftige Botschaften, die dahinter stehen. Oft politische, gesellschaftliche Themen, die wie eine Art verzweifelter Aufschrei wirken, um auf Probleme aufmerksam zu machen. Ich selbst bin unter anderem laut dem Street Art Guide Austria als Street-Artist betitelt. Ich bin mit Hip Hop aufgewachsen und habe mein Stadtviertel, in dem nach dem Krieg die Fassaden zerschossen waren, versucht zu verschönern. Doch mit dem Erwachsensein empfand ich immer Trauer, wenn ein schönes Bild dann einfach übermalt wurde und die verpulverte Energie und das Talent ein für alle mal ausradiert wurden. So kam ich auch zu meiner Street Art Indoor Serie, bei der ich angebrauchte oder zum Teil kaputte Leinwände ausnutzte. Mit dem Versuch eine Betonwand darzustellen, habe ich darauf gemalt, was gerade aktuell war oder ich für interessant befand, um die Straße ins Wohnzimmer zu holen. Der Effekt ist der starke Kontrast, etwas Rauhes ins Gemütliche zu bringen.

“Ghettobirds”, 2019 (120 x 100) Acryl auf Leinwand

“O.T.”, 20210 (120 x 160) Acryl auf Leinwand

 

“Einstein”, 2020 (120 x 120) Acryl auf Leinwand

“Das Meer ertrinkt”,  2020 (100 x 100)  Acryl auf Leinwand

“RIP”, 2020 (60 x 120) Acryl auf Leinwand

“Balkan”, 2023 (50 x 50) Acryl auf Leinwand

 

“Hab keine Angst mein Sohn, das sind nur Menschen”, 2023 (120 x 100), Acryl auf Leinwand – Angst ist ansteckend, doch verwechseln Sie sie nicht mit dem Erschrecken – denn das Erschrecken ist gut und kann als Warnung dienen. Doch auch Mut ist ansteckend. Lassen Sie sich von tapferen Menschen anstecken.

 

“Artimedis von Vis”, 2023 (100 x 70), Fineliner, Pastell & Buntstift auf Papier

 

“Meine Haare”, 2022 (80 x 80), Acryl auf Leinwand

 

“Mürrisches Schaf”,2021 (50 x 40), Acryl auf Leinwand

 

“Akt”, 2018 (100 x 150), Acryl auf Leinwand

 

“Blumentraum”, 2021 (100 x 100) Acryl auf Leinwand

 

“Akt”, 2015 (160 x 120), Acryl auf Leinwand

 

“Kampf der Heloten”, 2014 (100 x 100)

 

„Abstrakt“, 2014 (100 x 80) 1.000.000 $

Das Geschick besteht darin, eine Wahrnehmung in Kunst zu verwandeln, als Kunstform zu präsentieren und so teuer wie möglich zu verkaufen. Es gibt zu viele Künstler auf der Welt, die man mit Magiern, Schamanen, Politikern, Philosophen und Clowns vergleichen kann. Alle versuchen durch Verkauf vom Wahrnehmung ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Dabei hängt es von der Kunstszene selbst ab, wer zu der Topspitze aufsteigen darf. Es muss nicht unbedingt der Beste oder der Talentierteste sein. Ein erfolgreicher Künstler ist oft nur ein besserer Manager oder er hat einige Manager hinter sich. Mit diesem Objekt im sagenhaften Wert von 1.000.000$ versuche ich, die Aufmerksamkeit auf die überteuerten Preise zu lenken, vor allem im Bereich der abstrakten Kunst. Nur der Künstler selbst oder der Besitzer des Kunstwerks sollte den Preis diktieren dürfen, keine dritten Personen. Kunst war einmal wie alle Dinge auf der Welt natürlich. Doch die Kunst-Profiteure haben daraus einen irrationalen Markt gemacht. Lassen Sie sich nicht vom Kunstmarkt in die Irre führen. Das Kunstgeschäft ist zum Teil sehr schmutzig, sodass man es ruhig mit Fußball, Prostitution, Politik und der Modebranche vergleichen kann. Deshalb vertrauen Sie Ihrer eigenen Wahrnehmung und entscheiden Sie selbst was gut, schön und wie wertvoll ein Kunstwerk ist.

 

„Depra – Die Angst, dass das Unerträgliche zur Normalität wird“, 2014 (100 x 116), Öl auf Leinwand

 

O.T., 2021 (100 x 100) Acryl auf Leinwand

 

O.T., 2018 (100 x 100) Acryl auf Leinwand

 

“Weihnachten”, 2018 ( 100 x 100), Acryl auf Leinwand

 

“Meine Liebe und Ich – Ich und mein Alles”, aus der Nerven-Profil-Serie 2018 (100 x 100), Fineliner und Acryl auf Leinwand

 

Ohne Titel, 2018 (40 x 80) Profil-Serie, Fineliner und Acryl auf Leinwand

 

Ikone, 2021 (50 x 70) Inspiriert und abgeschaut von einer Makedonischen Ikone aus dem 14. Jahrhundert.

“Roter Luftballon”, 2023 (50 x 70), Pastell auf Papier – eignet sich perfekt als Geschenk für Geburtstage …

Serie “Jahreszeiten”, 2019 

“Herbst”, 2019 (je 120 x 120), Acryl auf Leinwand

 

 

2014 (A3), Druck auf Papier

 

“Ostern”, 2014 (100 x 160)
Öl auf Leinwand
verkauft zugunsten der steirischen Krebshilfe (Promiflohmarkt – Shopping Center Seiersberg)

Auf Papier …

“Bettler”, 2019 (70 x 100), Kreide auf Papier

Wenn man zu lange in Armut gelebt hat, verliert man das Mitgefühl für das Elend. Gerade deshalb sollte man sich an Franziskus von Assisi und seine Worte erinnern: “Wenn du einen Armen siehst, musst du jenen betrachten, in dessen Namen er kommt, nämlich Christus. Der gekommen ist, um unsre Armut und Krankheit auf sich zu nehmen. Denn die Armut und Krankheit dieses Mannes ist eine Art Spiegel für uns, durch den wir voller Mitleid die Armut und Krankheit unseres Herren Jesus Christus betrachten und erwägen müssen, die er zur Rettung des Menschengeschlechts am eigenen Leib getragen hat.”

“Byzantinische Mätresse”, 2024 (A3), Ölstift auf Papier, 200 EUR

 

60 x 40, Fineliner auf Papier, 2019

 

2024, (70 x 100), Fineliner auf Karton, EUR 200

 

O.T, 2023, (A3), EUR 200

 

O.T., 2023 (A3), EUR 350

 

“Don Quijote”, 2023 (A3), Fineliner und Buntstift auf Papier, EUR 500 – Manchmal fühle ich mich wie in Cervantes berühmten Roman. Man möchte aus der Kunstrealität entfliehen. Vor allem wenn es nicht gut läuft, wenn man sich selbst hinterfragt, wozu man sich das antut. Man hat 100-fach mehr Kosten als Einnahmen. Man hat mehr Neider als Freunde. Mehr Tadel als Lob. Doch die Menschen holen einen immer wieder zurück. Sie brauchen Kunst und man findet sich mit der Rolle ab, Menschen zu unterhalten.

 

O.T, 2024 (A3), Fineliner auf Papier, EUR 150

 

“Artemis von Vis”, 2024 (A3), Pastell auf Papier, EUR 250

 

40 x 60, Fineliner, 2023

 

60 x 40, Fineliner auf Papier, “Energiekrise”, 2022, 200 EUR

 

A4, Bleistift auf Papier, 2014, 200 EUR

 

A3, Fineliner, 2023

 

A3, Fineliner, 2023, 70 EUR

“Eudaimonia”, 2023 (A3), Fineliner auf Papyrus

 

A3, Fineliner, 2023, 60 EUR, “Die Würfel sind im Fallen”

 

A5, Fineliner, 2023, 50 EUR

 

A4, Fineliner auf Papier, 2016, 150 EUR

 

50 x 70, “Sezession”, Fineliner, 2018, 300 EUR

 

40 x 60, “Frieden und Freiheit wird man mit dem letzten Menschen erreichen”, Fineliner, 2023

 

“Zeit”, 2023 (70 x 100), Fineliner auf Papier – Wenn man sich das Leben wie Schneiders Faden vorstellen könnte, würde man es viel mehr wertschätzen und seine Zeit nicht an unnötige Dinge und Menschen vergeuden.

 
 

“Istrien – Das Tor zum Balkan” Fotoserie – Istrien, 2021

200 Euro/Foto eingerahmt A4 – Beim Kauf einer Fotografie bekommen Sie ein 10-seitiges Pamphlet in Bild und Schrift über Kroatien (Istrien), dem einzigen Land, das noch im zweiten Weltkrieg kämpft. Die Frontlinie ist in den Universitäten, Schulen, Sportplätzen, im Parlament, in den Medien, …

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Fotografie

“Freedom from Want – Freedom of Speech – Freedom from Fear – Freedom of Religion”, 2021, (A4)

 

“Nickerchen an der frischen Luft” , 2023 (A4)

 

“St. Margarethen an der Raab” , 2023 (30 x 30)

 

“Atelier”, 2017 (30 x 45)

 

Ohne Titel, 2023 (30 x 30)

 

“Ghetto”, 2010 (30 x 45)

 

“Südsteiermark”, 2015 (30 x 45)

 

O.T., 2021 (30 x 45)

 

O.T., 2021 (30 x 45)

 

O.T., 2021 (30 x 45)

 

O.T., 2021 (30 x 45)

 

Erinnerungen an Dalmatien (Sjecanja), Fineliner auf Papier, 15×15, 2023

Kroatisch wurde 1883 im dalmatinischen Parlament als offizielle Sprache eingeführt. Bis dato war Italienisch die offizielle Sprache. Doch es hat auch die dalmatinische Sprache bestanden, die eine Art vulgäres Latein war. Das Besondere an der Sprache ist, dass man den Tag und die Uhrzeit weiß, seit wann sie als ausgestorben gilt. Antonio Udina, mit dem Spitznamen Burbur, ist durch eine Mine während des Baus einer Dorfstraße 1898 gestorben. Er hat das Dalmatinische auch nicht vollständig erlernt, da seine Eltern ihm es nicht beibracht haben. Er hatte es von ihnen gelernt, wenn sie unter sich gesprochen hatten. Der Erste, der mit ihm ein Interview geführt hatte, war Antonio Ive (1851 – 1937, Linguist aus Graz). Der Zweite war Matteo Bartoli (1873 – 1946, aus Istrien), der im Auftrag der Wiener Akademie auf der Insel Krk den damals 74-jährigen Antonio Udina Burbur interviewt hatte und durch ihn ungefähr 2.500 Wörter übersetzen ließ. Das Besondere im heutigen Dalmatien ist, dass immer noch Wörter im alltäglichen Gebrauch reichlich vertreten sind. Dem begegnet man heute in Kroatien und Jugoslawien mit Sympathie und Rückständigkeit. Somit widme ich auch diesen Comic einer Sprache, verbunden mit dem Klischee eines einfach gestrickten Kroaten von heute.

“Nije u soldima sve” – Es dreht sich nicht alles um Geld. Eine Anspielung aus einem Volkslied, dass man nicht auswandern möge.

 

“Marenda” – Frühstück. Das Klischee am Balkan, es wird zum Frühstück gegrillt.

 

“Lipoli je”- Schön ist es.

 

“Striga bestija”- als Hexe, Bestie bezeichnet man temperamentvolle, böse Frauen.

 

“Sporkulja”- Sporko = schmutzig

 

“Po malo”- Immer langsam. In Kroatien verwechseln viele das Gasthaus mit dem Wohnzimmer. Auch geschäftliche Termine werden eher im Gasthaus als im Büro abgewickelt. Verbunden mit Bequemlichkeit und Trägheit.

 

“Puna luna”- Vollmond

 

“Fjaka”- Geistiger Zustand der Lustlosigkeit

 

“Susur”- Lebendiger, lauter Tumult auf der Straße

 

“Picigin”- ein traditionelles Spiel, ohne Regeln, das man im seichten Meer spielt.

 

“Dispet”- zum Trotz jemandem etwas Hinterlistiges antun. Oft versucht der Pöbel seinen eigenen seelischen Schmerz mit Bosheiten zu lindern.

 

“Moj mul”- Mein Mol. Öffentliche Plätze werden oft als eigene bezeichnet. Das liegt daran, dass Küstenorte mit dem Meer als Barriere sehr dicht bebaut sind sowie an Menschen ohne Empathie.

 

“Bonaca”- Stilles Meer.

 

“Bija sija ija pija”- Ich war, saß, aß und trank.

 

“Redikul”- einer, den man verspottet. Meistens sind es leider behinderte Menschen. Meine Meinung dazu: redikul ist eigentlich der, der andere verspottet.

 

“Pegula”- Pechvogel